Do., 26.03.2020

Wegen Corona-Krise: Für die Beerdigung eines Menschen in einer Urne nun maximal drei Monate Zeit bleiben Bestattungen: längere Fristen

Symbolbild

Symbolbild Foto: dpa

Herford (WB/mor). Die Stadt plant wegen der Coronakrise offenbar, die Fristen für Urnenbeisetzungen zu verlängern. Nach Informationen des WESTFALEN-BLATTES soll für die Beerdigung eines Menschen in einer Urne nun maximal drei Monate Zeit bleiben.

Bisher müssen die Überreste des Verstorbenen nach spätestens sechs Wochen auf dem Friedhof beigesetzt sein. Anders als im Sarg – hier beträgt die Frist in der Regel eine Woche – gilt der Körper als vergangen, wenn die Einäscherung erfolgt ist. Stichwort: Hygiene.

Für Beerdigungen in Herford gilt seit Anfang der Woche: Nur noch Verwandte ersten Grades (Eltern und Kinder) sowie Partner und Geschwister des Verstorbenen sind zugelassen. Die Zahl von 20 Personen darf nicht überschritten werden.

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