Fr., 27.03.2020

Landrat Jürgen Müller begrüßt „Gabenbrücke“ in Herford Hilfsprojekte sollen abgestimmt werden

Ein Schild an der Radewig-Brücke erläutert, welchem Zweck die angehängten Beutel dienen.

Ein Schild an der Radewig-Brücke erläutert, welchem Zweck die angehängten Beutel dienen. Foto: Peter Monke

Herford (WB). Landrat Jürgen Müller hat sich erfreut über die Initiative einiger Herforderinnen und Herforder gezeigt, die aus der Radewig-Brücke eine „Gabenbrücke“ gemacht haben. Grundsätzlich weist er aber auch darauf hin, dass Hilfsprojekte wie dieses mit der Verwaltung abgesprochen werden sollten.

Wie berichtet, hängen seit kurzem hilfsbereite Menschen Beutel mit Lebensmittel-, Kleidungs- und anderen Sachspenden an die Radewig-Brücke . Jeder, der etwas braucht, kann sich bedienen. „Solche Hilfsaktionen zeugen von großem gesellschaftlichem Zusammenhalt in unserem Kreis. Es ist ein tolles Zeichen, dass die Bürgerinnen und Bürger füreinander einstehen und in dieser schwierigen Zeit Nächstenliebe, Rücksichtnahme und Menschlichkeit leben“, teilt Landrat Jürgen Müller dazu mit.

Grundsätzlich weise er jedoch darauf hin, „dass Hilfsangebote jeglicher Art immer mit der jeweiligen Stadt- oder Gemeindeverwaltung abgestimmt werden sollten, damit diese wirksam, sicher und auf rechtlich zulässige Weise erfolgen“. So sei beispielsweise das anonyme Anbieten von Lebensmitteln, zumal unter freiem Himmel, „lebensmittelrechtlich nicht unproblematisch“.

 

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