Herforder Modehersteller erwartet „deutliche Belastungen“
Ahlers kassiert Prognose für 2020 ein

Herford (WB/ef). Der Herforder Modehersteller Ahlers („Pierre Cardin“, „Baldessarini“, „Otto Kern“) hat wegen der europaweiten Einzelhandelsschließungen für Bekleidung seine Prognose für das Geschäftsjahr 2019/20 (30. November) einkassiert. „Wir erwarten daraus deutliche Belastungen, die Umsatz und Ergebnis im laufenden Geschäftsjahr verringern werden.

Mittwoch, 08.04.2020, 10:59 Uhr aktualisiert: 08.04.2020, 16:54 Uhr
Der Stand des Herforder Modeherstellers Ahlers in Düsseldorf. Foto: Bernhard Hertlein.
Der Stand des Herforder Modeherstellers Ahlers in Düsseldorf. Foto: Bernhard Hertlein.

Eine verlässliche Prognose für das Gesamtgeschäftsjahr 2019/20 ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich“, sagt die Vorstandsvorsitzende Stella A. Ahlers. Dem Konzern käme nun seine solide Bilanzstruktur mit hoher Eigenkapitalquote zu Gute. Für einen Großteil der Belegschaft wurde Kurzarbeit beantragt.

Im ersten Quartal 2019/2020 (Dezember bis Februar) sank der Umsatz bereits auf 51,2 Millionen Euro. Ein Grund für den Rückgang: Das Geschäft mit Pierre-Cardin- und Pioneer-Damenhosen wurde eingestellt. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen ging um 55 Prozent auf 1,5 Millionen Euro zurück.

Derweil brachen die Umsätze im Modehandel im März wegen Corona gegenüber dem Vorjahresmonat um 60 Prozent ein.

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