Wertstoffhof ist seit Montag wieder geöffnet – täglich von 8 bis 16 Uhr
Keine Schlange vor SWK-Zufahrt

Herford (WB/ram). „Die ersten Autos standen schon um 7.30 Uhr vor dem Tor“, sagt Andreas Brinkmann. An dem Mitarbeiter der Servicegesellschaft für Wirtschaft und Kommunen (SWK) muss sich jeder anmelden, der später seinen Müll auf dem Wertstoffhof an der Goebenstraße entsorgen möchte. Nachdem der Wertstoffhof aufgrund der Corona-Pandemie wochenlang geschlossen war, können Herforderinnen und Herforder jetzt wieder ihren Müll dort hinbringen.

Dienstag, 21.04.2020, 10:00 Uhr
Arif Krasnici entsorgt am Montag auf dem Wertstoffhof an der Goebenstraße alte Laminatböden. Der Andrang am ersten Tag nach der Schließung am 19. März hielt sich in Grenzen. Der Hof hat täglich von 8 bis 16 Uhr geöffnet (außer samstags). Foto: Ralf Meistes
Arif Krasnici entsorgt am Montag auf dem Wertstoffhof an der Goebenstraße alte Laminatböden. Der Andrang am ersten Tag nach der Schließung am 19. März hielt sich in Grenzen. Der Hof hat täglich von 8 bis 16 Uhr geöffnet (außer samstags). Foto: Ralf Meistes

Allerdings sind die Öffnungszeiten eingeschränkt. Montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr, samstags bleibt der Wertstoffhof geschlossen. „Der ganz große Andrang war am ersten Tag nicht zu verspüren“, sagt Andreas Brinkmann. „Vermutlich wissen noch nicht alle, dass wir wieder geöffnet haben“, sagt er.

Zahl der Autos auf dem Hof wird begrenzt

Brinkmann ist auch dafür zuständig, dass nicht zu viele Autos auf einmal auf den Hof fahren. Am Montag blieb die Schlange vor dem Tor aus.

Einer, der die Gelegenheit nutzte, um alte Laminatböden zu entsorgen, war Arif Krasnici. Der Herforder hatte den ganzen Kofferraum seines Autos vollgeladen. „Man hat ja jetzt etwas mehr Zeit, um zuhause das ein oder andere zu verändern“, sagte er, als er die Böden in die große Mulde warf. Außer ihm waren an diesem Nachmittag noch drei weitere Pkw auf dem Hof.

Zu- und Abfahrt sind getrennt

Auch der ein oder andere Transporter sowie Pkw samt Anhänger steuerten den Hof an. Zu- und Abfahrt sind strikt voneinander getrennt. Und auch auf dem Hof selbst herrscht für SWK-Mitarbeiter sowie Kunden das Motto: „Abstand halten“.

„Wir hoffen mit dieser Maßnahme in einem vertretbaren Rahmen einen kleinen Beitrag auf dem Weg zur Normalisierung der wirtschaftlichen Abläufe zu leisten“, sagt Wolfgang Rullkötter, SWK-Geschäftsführer, auf Anfrage dieser Zeitung.

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