3000 kranke Bäume in Herfords Naherholungsgebiet gefällt
Der Hombergwald hat eine Narbe

Herford (WB/mor). Aus der Luft werden die Dimensionen deutlich: Der Harvester (Holzvollernter) hat durch den Hombergwald eine breite Schneise geschlagen. In den vergangenen Wochen wurden 3000 Bäume gefällt.

Mittwoch, 22.04.2020, 08:08 Uhr aktualisiert: 22.04.2020, 08:20 Uhr
Das Drohnen-Foto verdeutlicht die Abholzung im Hombergwald. Foto: Moritz Winde
Das Drohnen-Foto verdeutlicht die Abholzung im Hombergwald. Foto: Moritz Winde

Das beliebte Naherholungsgebiet im Herforder Norden hat ein völlig anderes Gesicht erhalten. Wegen der Rußrindenkrankheit, aber auch wegen der Trockenheit der zwei zurückliegenden Sommer und des dadurch begünstigten Borkenkäferbefalls war diese Maßnahme notwendig geworden.

Die 2300 Ahornbäume bleiben im Wald liegen, da eine Entsorgung schwierig ist. Deren Sporen haben sich bereits umfangreich im Wald verteilt, der wegen der Bruch- und Pilzgefahr auch für Menschen seit August nur noch auf eigenes Risiko betreten werden darf. „Die Fichtenstämme transportieren wir in der nächsten Woche ab“, sagt Christian Bredenstein, Junior-Chef der ausführenden Spezialfirma aus Melle.

Wegen des wenigen Regens hätten die Bäume keine Chance, sich gegen den Borkenkäfer zu wehren. Der Fachmann geht davon aus, dass die kahlen Stellen in ein paar Jahren wieder zuwachsen werden – auch ohne Aufforstung. „Die Natur

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