Corona lässt Restabfall in Herford um zehn Prozent steigen
Viele Mülltonnen quellen über

Herford (WB/mor). Volle Tonnen, gestresste Müllmänner: Die Corona-Pandemie hat auch Auswirkungen auf das Abfallverhalten der Herforder. Die SWK verzeichnet einen starken Anstieg beim Restmüll.

Dienstag, 02.06.2020, 07:07 Uhr aktualisiert: 02.06.2020, 07:50 Uhr
Gut zu tun: Die SWK-Männer Matthias Bentrup (rechts) und Janusz Josef Pieczka leeren Restmülltonnen in der Feldstraße. Foto: Moritz Winde
Gut zu tun: Die SWK-Männer Matthias Bentrup (rechts) und Janusz Josef Pieczka leeren Restmülltonnen in der Feldstraße. Foto: Moritz Winde

Mehr Zeit zu Hause – mehr Hausmüll: „Im April mussten unsere Mitarbeiter im Vergleich zu 2019 zehn Prozent mehr von privaten Haushalten einsammeln. Das ist schon auffällig“, sagt Geschäftsführer Wolfgang Rullkötter. Insgesamt waren es 2127 Tonnen, im Vorjahr mit 1939 Tonnen deutlich weniger. Das Restmüllaufkommen dürfte gestiegen sein, da viele Personen mehr Zeit in den eigenen vier Wänden verbringen mussten und dadurch auch mehr Müll produziert haben.

Das Sperrmüllaufkommen dagegen ist im April um 30 Prozent gesunken. Rullkötter: „Das hängt natürlich mit der zeitweisen Schließung der Wertstoffhöfe zusammen.“

Warum die Entwicklung beim Biomüll mit 880 Tonnen statisch sei, lasse sich schwerer erklären. Vermutlich liege es daran, dass zwar zu Hause mehr Bioabfall produziert, dies aber durch den Wegfall der gewerblichen Standorte kompensiert worden sei.

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