Hoekerfest soll es in diesem Jahr aber nicht geben, dafür kleinere Events
Herford plant bereits Großveranstaltungen

Herford (WB). Noch ist daran in der momentanen Situation eigentlich nicht zu denken – die Stadt tut es trotzdem. Die Pro Herford arbeitet an Konzepten zur Durchführung von Großveranstaltungen. Bislang sind diese zwar bis Ende August verboten, aber: „Niemand weiß, was dann kommt. Wir wollen zumindest vorbereitet sein“, sagt Bürgermeister Tim Kähler.

Montag, 01.06.2020, 16:00 Uhr aktualisiert: 01.06.2020, 16:02 Uhr
Wird die Innenstadt im Advent wieder funkeln? Und wenn ja, wie lange soll das Weihnachtslicht leuchten? Foto: Moritz Winde
Wird die Innenstadt im Advent wieder funkeln? Und wenn ja, wie lange soll das Weihnachtslicht leuchten? Foto: Moritz Winde

Der Verwaltungschef stellt allerdings klar, ein Hoekerfest werde es in diesem Jahr auf gar keinen Fall geben. Schließlich sei nicht davon auszugehen, dass die Corona-Krise und die damit verbundenen Kontaktbeschränkungen in ein paar Monaten ausgestanden und dann wieder Events mit Zehntausenden Besuchern möglich seien.

Mit einem „gezielten Veranstaltungsprogramm mit Kleinveranstaltungen“ will er den Herfordern ab Sommer dennoch ein Stück Urlaub zu Hause ermöglichen und gleichzeitig den arg gebeutelten Gastronomen, Schaustellern und Einzelhändlern unter die Arme greifen.

Stadt will verkaufsoffene Sonntage durchführen

Sollten Großveranstaltungen wieder möglich sein – in welchem Rahmen auch immer – will Tim Kähler eine Welcome-Back-Party mit Überraschungsacts in der Innenstadt organisieren. Auch ein Winterspektakel im Februar sei in Planung. „Und außerdem werden wir mit den Akteuren vor Ort erörtern, ob eine Verlängerung des Weihnachtslichts sinnvoll ist“, sagt der 52-Jährige.

Das Konjunkturprogramm der SPD sieht ja ohnehin vor, bis zum 31. Juli 2021 keine (Stand) Gebühren von Wirten, Kirmesbudenbesitzern und Co. zu erheben. Des Weiteren sollen Beschicker und Gastronomen die Möglichkeit erhalten, weitere Außenflächen flexibel und unbürokratisch nutzen zu können.

Wie genau solche Veranstaltungen umgesetzt werden können, werde man sehen. „Wir haben fünf Plätze. Da kann man gut mit Einlassbegrenzungen arbeiten“, sagt der Bürgermeister, der zudem an der Durchführung von verkaufsoffenen Sonntagen festhalten will – natürlich nur, wenn dies rechtlich möglich ist. Kähler betont, es sei gerechtfertigt, jetzt das Gemeinwesen zu nutzen, um alle zu entlasten. „Und es ist auch gerechtfertigt, wenn die Krise überwunden ist, gemeinsam das Gemeinwesen zu entlasten.“

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