Politiker begutachten Verkehrssituation an der Elverdisser Straße in Herford
CDU will Querungshilfen

Herford (WB). „Man muss schon Sorgen um die Kinder haben, besonders morgens zur Rushhour.“ Christoph Büker lässt seinen Blick entlang der Elverdisser Straße schweifen.

Montag, 15.06.2020, 12:26 Uhr aktualisiert: 15.06.2020, 13:22 Uhr
Christoph Büker, Elke Barth und Jörg Haferkorn sehen an der Elverdisser Straße Nachbesserungsbedarf. Foto: Daniela Dembert
Christoph Büker, Elke Barth und Jörg Haferkorn sehen an der Elverdisser Straße Nachbesserungsbedarf.

Mit CDU-Kreistagsmitglied Elke Barth und dem Vorsitzenden der Ortsunion Herford-Mitte, Jörg Haferkorn, schlendert der CDU-Stadtratskandidat die stark befahrene Straße entlang.

In der letzten Zeit habe er sich mit seinem Wahlbezirk vertraut gemacht, sei schon mit einigen Menschen vor Ort ins Gespräch gekommen und habe von mehreren Seiten die Bestätigung bekommen: Der Landesstraße fehlt es auf der Strecke zwischen der Ampelkreuzung Viehtriftenweg und der Zufahrt Ringstraße an Querungshilfen.

„Seit die Fahrbahndecke vor einiger Zeit von Straßen.NRW saniert worden ist, wird hier schneller gefahren als zuvor“, hat Haferkorn beobachtet. In den Augen der Unions-Politiker problematisch: Es gibt keine Querungshilfen an neuralgischen Punkten wie dem Penny-Markt, der Zuwegung zum Berufskolleg, dem Fußweg zum Spielplatz Sennenbusch und dem Weg ins Flachsbachtal.

Auch Ampel gefordert

„Kinder, die die Straßenseite wechseln wollen, werden durch die Steigung des Straßenverlaufs erst sehr spät von Autofahrern wahrgenommen. Zudem werden sie durch die am Fahrbahnrand parkenden Autos verdeckt“, so Christoph Büker.

Auch für die Autofahrer sei die Situation des wilden Überquerens der Straße durch Fußgänger und Radfahrer unbefriedigend. Durch entsprechende Maßnahmen könnte eine Bündelung auf einige, wenige Punkte erfolgen. Mindestens eine Querungshilfe halten sie auf der 1,5 Kilometer langen Strecke zwischen Viehtriftweg und Ringstraße für notwendig, am besten mit einer Fußgängerampel.

„Hier besteht Handlungsbedarf. Besonders mit Blick auf die Kinder“, findet Elke Barth. „Wir werden einen entsprechenden Antrag auf Prüfung der Verkehrssituation formulieren“, sagt Christoph Büker.

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