Maximal 500 Besucher – alle Attraktionen nutzbar – Regeln beachten
H2O-Bad öffnet am Freitag wieder

Herford (WB). Rutschen, Außenschwimmbecken, karibische Wasserwelt – all das können Gäste des Freizeitbades H2O ab Freitag, 3. Juli, wieder nutzen. Unter besonderen Corona-Bedingungen öffnet in dieser Woche das Freizeitbad, nachdem der Saunabereich bereits seit dem 24. Juni wieder Entspannung bietet. Es wird geänderte Öffnungszeiten geben – täglich von 12 bis 20 Uhr.

Donnerstag, 02.07.2020, 08:07 Uhr aktualisiert: 02.07.2020, 08:30 Uhr
Marina Hagelganz, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit im H2O, freut sich darauf, dass ab Freitag wieder Badegäste ins Freizeitbad dürfen. Die Besucherzahl ist auf 500 begrenzt. Die aktuellen Besucherzahlen sind auf der H2O-Homepage einsehbar. Foto: Kathrin Weege
Marina Hagelganz, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit im H2O, freut sich darauf, dass ab Freitag wieder Badegäste ins Freizeitbad dürfen. Die Besucherzahl ist auf 500 begrenzt. Die aktuellen Besucherzahlen sind auf der H2O-Homepage einsehbar. Foto: Kathrin Weege

„Wie bei den beiden Herforder Freibädern und unserer Saunalandschaft, so wird auch im Bad die Anzahl der Besucher begrenzt sein“, sagt Markus Diering, Betriebsleiter der Freizeiteinrichtungen. Maximal 500 Besucher dürfen ins 3500 Quadratmeter große Spaßbad. Etwa die Hälfte der sonst üblichen Anzahl.

Homepage zeigt aktuellen Besucherstand

Als Service zeigt die Homepage des H2O den jeweils aktuellen Besucherstand an. So können Interessierte im Vorfeld klären, ob sie noch reinkommen. Informationen gibt es unter www.h2o-herford.de.

500 im Bad – 304 in der Sauna

Dasselbe Verfahren wird für die Freibäder angewandt. Sowohl im Freibad Elverdissen als auch im Bad im Kleinen Felde sind maximal 450 Besucher zugelassen. „Die Registrierung der Besucherzahlen geschieht in Echtzeit. Wir hatten am vergangenen Freitag die Situation, dass das Freibad Elverdissen voll ausgelastet war, im Kleinen Felde aber noch 150 Besucher Platz hatten. Die digitale Erfassung ist somit für uns auch ein gutes Steuerungsinstrument“, betont Diering. In der Saunaabteilung sowie im Refugium, dem Wellness- und Beauty-Bereich des H2O, sind 304 Gäste zugelassen.

Einschränkungen gibt es beim gastronomischen Angebot. „Wir haben derzeit eine verkleinerte Speisekarte. Wir wollen auch in diesem Bereich vorbereitet sein, sollte es doch noch einmal zu einem Lockdown kommen. Dann wollen wir möglichst wenig Frischware vorrätig haben. Deshalb haben wir den Umfang des gastronomischen Angebots heruntergeschraubt. Die beliebtesten Gerichte, die es in einem Freizeitbad immer gibt, halten wir selbstverständlich weiterhin vor“, so Diering.

Vorerst keine Splash-Party

Geprüft wird derzeit noch, wie die Stadtwerke mit den Veranstaltungen umgehen, die es bislang immer gegeben hat. In den Sommerferien, so ist zu hören, werden wohl keine besonderen Aktionen mehr stattfinden. Ob ab September Veranstaltungen wie die Splash-Party oder das Frauenschwimmen wieder angeboten werden können, stehe derzeit noch in den Sternen, so Diering.

Leihartikel wie beispielsweise Schwimmflügel oder auch Bademäntel bleiben momentan im Schrank. Die Reinigungsintervalle bleiben hoch, sagt Markus Diering. Vor allem Gegenstände wie beispielsweise Griffe, die häufiger benutzt werden, würden regelmäßig desinfiziert. Die zu beachtenden Schutzmaßnahmen sowie das Registrierungsformular für die Datenerfassung lassen sich auf der Internetseite des Freizeitbades aufrufen.

Menschen sind noch zurückhaltend

Aktuell ist bei Besuchern noch eine gewisse Zurückhaltung zu spüren. Die Stadtwerke befinden sich im regen Austausch, auch mit anderen Bädern in der Region. „Viele wollen jetzt nach und nach wieder den Betrieb hochfahren“, weiß Diering.

Schwierig ist der Umgang mit Besuchern aus dem Kreis Gütersloh. Solange die Bäder im Raum Gütersloh geschlossen sind, dürfen auch keine Gütersloher ins H2O. Diering weiß aber auch, dass das keine leichte Entscheidung ist. Schließlich soll man die Menschen aus dem Kreis auch nicht stigmatisieren. Die Devise im H2O lautet aber weiterhin: Sicherheit zuerst

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