„Mein Sommer, meine Stadt“: Artisten-Trio begeistert im Güterbahnhof
Wenn der DJ Kopfstand macht

Herford (WB). Vom Aawiesenpark in den Güterbahnhof hatte die Artistikshow „Tridiciulous“ am Freitagabend umziehen müssen. Aufgrund der wechselhaften Wetterlage waren die Veranstalter mit dem Ortswechsel auf Nummer sicher gegangen.

Sonntag, 12.07.2020, 18:00 Uhr
Im Kopfstand jongliert Semion Bazaylouk zwei „Schallplatten”, machdem er sich als DJ ausgegeben hat. Foto: Annika Tismer
Im Kopfstand jongliert Semion Bazaylouk zwei „Schallplatten”, machdem er sich als DJ ausgegeben hat. Foto: Annika Tismer

Für das Artisten-Trio 3DCLS und die zahlreichen Zuschauer (die für den Güterbahnhof zulässige Maximal-Teilnehmerzahl wurde bereits einige Minuten vor dem offiziellen Show-Beginn erreicht) aber führte das zu keinem Nachteil. Vielmehr wirkten die vielen unterschiedlichen Programmbausteine vor der steinigen Kulisse besonders beeindruckend.

Beste Sicht

Von den mit Abstand aufgestellten Stühlen aus hatte dabei jeder beste Sicht, wobei es die wenigsten besonders lange auf den Stühlen hielt. Zwar wurde der Sicherheitsabstand an allen Stellen eingehalten, schon nach kurzer Zeit aber tanzten und applaudierten die Anwesenden vor ihren zugewiesenen Stühlen stehend.

Denn dafür gab es an diesem Abend allen Grund: Die drei Akteure, die im Zuge der Aktion „Mein Sommer, meine Stadt“ in den Güterbahnhof gekommen waren, begeisterten mit einer Show, die vielfältiger kaum hätte sein können. Tanz, Akrobatik, Comedy, Musik oder Beatboxing wurden immer wieder anders miteinander kombiniert, so dass jede neue Nummer für eine kleine Überraschung sorgte.

Sprünge und Saltos

So wirbelte Ihor Yakymenko um eine eiserne Stange herum oder machte gar einen Handstand in luftiger Höhe. Semion Bazaylouk dagegen begeisterte mit einer Mischung aus Breakdance und Capoeira und Rostyslav Hubaydulin fegte mit wilden Sprüngen und Saltos über die eigens für die Veranstaltung aufgebaute Bühne.

Mal stand dabei einer der Akteure im Mittelpunkt, mal begeisterten sie als Trio. Im Wechsel wurden die unterschiedlichsten Nummern präsentiert. Und mit musikalischen Beiträgen wie „Ain’t no sunshine“, „I Like to move it“ oder „Purple Rain“ schlussendlich alle Anwesenden von ihren Stühlen geholt.

Kein Wunder, dass es am Ende minutenlangen Applaus und eine Zugabe gab.

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