Stadt Herford will darüber hinaus weitere Termine prüfen
Mindestens drei verkaufsoffene Sonntage

Herford (WB). Für Herford sind aktuell für das Jahr 2020 drei verkaufsoffene Sonntage geplant: am 11. Oktober (City Kirmes), 6. Dezember (Seiffener Kunsthandwerkermarkt und Nikolausfest) und 27. Dezember (Herforder Glücksmomente).

Samstag, 18.07.2020, 12:05 Uhr aktualisiert: 18.07.2020, 12:50 Uhr
Nachdem der erste verkaufsoffene Sonntag in diesem Jahr coronabedingt ausfallen musste, sollen nun aber noch mindestens drei stattfinden. Anders als auf dem Foto aus der Zeit vor der Pandemie muss dann aber in der City auch im Freien mehr Abstand gehalten werden. Foto:
Nachdem der erste verkaufsoffene Sonntag in diesem Jahr coronabedingt ausfallen musste, sollen nun aber noch mindestens drei stattfinden. Anders als auf dem Foto aus der Zeit vor der Pandemie muss dann aber in der City auch im Freien mehr Abstand gehalten werden.

Diese Termine waren vom Stadtrat in Verbindung mit den zu dieser Zeit noch geplanten Veranstaltungen genehmigt worden. „Den Runderlass des Ministeriums zur Möglichkeit der Sonn- und Feiertagsöffnungen nach dem Ladenöffnungsgesetz (LÖG) NRW vom 9. Juli nehmen wir mindestens für diese Termine zum Anlass, die geplanten verkaufsoffenen Sonntage durchzuführen. Die Gewerbetreibenden sind froh über diese Möglichkeit und möchten diese nutzen, denn der Anlassbezug hat uns schon den ersten verkaufsoffenen Sonntag zum Herforder Frühling im Mai zunichtegemacht“, sagt Sandra Beckmann vom Citymanagement.

Rat entscheidet

Statt eines Anlassbezuges können laut Erlass bis zum 31. Dezember zur Durchführung von verkaufsoffenen Sonntagen ausnahmsweise weitere Sachgründe wie „Bekämpfung der Corona-Pandemie-Auswirkungen“ mit herangezogen werden. Aufgrund des neuen Erlasses soll mit dem Einzelhandel besprochen werden, ob und gegebenenfalls an welchen Terminen noch weitere verkaufsoffene Sonntage in Herford gewünscht sind. Bereits jetzt ist festzuhalten, dass sich an den bereits feststehenden verkaufsoffenen Sonntagen auch der Einzelhandel im gesamten Stadtgebiet an den Veranstaltungen beteiligen kann. Abschließend ist nach Festlegung aller verkaufsoffenen Sonntage noch der Beschluss durch den Herforder Rat einzuholen.

Kommentar

Ein kleiner Lichtblick für den gebeutelten Einzelhandel: Auch wenn die sonst notwendigen Anlässe, um einen verkaufsoffenen Sonntag durchzuführen, fehlen – etliche Festivitäten sind bis mindestens Oktober abgesagt – dürfen die Geschäfte an einigen Sonntagen geöffnet werden. Ein Runderlass zum Ladenöffnungsgesetz macht es möglich, dass auch ohne größere Veranstaltungen nicht nur gebummelt, sondern auch eingekauft werden kann. Nachdem die meisten Läden im Lock-Down schließen mussten und die Einkaufslust der Bürger sich direkt danach eher in Grenzen hielt – nun gibt es immerhin eine kleine Entschädigung. Denn als Begründung darf nun „Bekämpfung der Corona-Pandemie-Auswirkungen“ als Argument angeführt werden. Kathrin Weege

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