Von „Kiss me“ bis zu deutschsprachigen Titeln: Duo White Coffee beweist Bandbreite
Freiluftparty an der Christuskirche

Herford (WB). Soul, Deutsch-Pop und kubanische Klänge haben mehr als 30 Zuhörer am Samstagabend im Freien neben der Christuskirche erleben dürfen. Das Duo „White Coffee“ hat dort im Zuge der Nordstadt-Serenaden gespielt. Diese Reihe soll Musikern, die unter den Corona-Einschränkungen besonders leiden, eine Auftrittsmöglichkeit geben.

Montag, 10.08.2020, 05:10 Uhr
Das Ehepaar Jennifer und Andreas Grove: Als Duo „White Coffee“ sind sie an der Christuskirche aufgetreten. Das Konzert dient der Unterstützung der Musiker in Corona-Zeiten. Foto: Annika Tismer
Das Ehepaar Jennifer und Andreas Grove: Als Duo „White Coffee“ sind sie an der Christuskirche aufgetreten. Das Konzert dient der Unterstützung der Musiker in Corona-Zeiten. Foto: Annika Tismer

Viele Partyklassiker

So war es auch für Jennifer und Andreas Grove ein besonderes Konzert. Wer es verpasst hat oder nicht genug von „White Coffee“ bekommen kann, hat am Sonntag, 9. August, erneut die Chance, das Duo zu erleben – und zwar ab 18 Uhr in der Pauluskirche (E-Kirche) an der Kiebitzstraße.

„Es soll ein herrlich ungezwungener Sommerabend sein“, freute sich Pfarrerin Eva-Maria Schnarre, die die Anwesenden an diesem Abend begrüßte. Und genau der wurde es dann auch. Schon nach kurzer Zeit wippten die Füße der Anwesenden munter mit.

Dazu gab es bei diesem bunt gemischten Programm immer mal wieder die Möglichkeit. Mal waren es kubanische oder brasilianische Klänge, die niemanden mehr still sitzen ließen, mal Klassiker, wie „A night like this“ von Caro Emerald oder „Kiss me“ von Sixpence on the Richer. Hier forderte Sänger und Gitarrist Andreas Grove die Anwesenden dann auch prompt auf, am „interaktiven Teil“ teilzunehmen und kräftig mitzusingen.

Doch nicht nur den Partyklassikern verlieh das Duo mit Sängerin Jennifer Grove immer einen ganz eigenen Stil, auch Filmhits wie „Skyfall“ erhielten ihre ganz eigene Note und selbst an eine soulige Version von Amy Winehouse’ „Valerie“ wagten sich die Musiker heran.

Spenden für die Musiker

Begeistern konnten die beiden vor allem aber auch mit ihren eigenen, deutschen Titeln, die oft vom Reisen, aber auch von ganz alltäglichen Situationen erzählten. „Eigentlich hatten wir im April unser zweites Album aufnehmen wollen, dazu ist es dann leider nicht gekommen. Trotzdem freuen wir uns, die neuen Songs hier und heute präsentieren zu dürfen“, sagte Andreas Grove. Darüber dürften sich im Laufe des Abends nicht nur diejenigen gefreut haben, die das Konzert gezielt aufgesucht hatten. Durch den Freiluft-Charakter waren es im Laufe des Abends auch immer mal wieder Spaziergänger oder Anwohner, die eher zufällig an der Veranstaltung vorbeikamen und sich schließlich noch ein Plätzchen suchten.

Wie bei der gesamten Konzertreihe wurde auch an diesem Abend auf ein Eintrittsgeld verzichtet, die Musiker freuten sich jedoch über eine Spende. „Denn auch sie müssen von irgendetwas leben“, sagte Pfarrerin Eva-Maria Schnarre und verwies damit auf die Spendenbox am Ausgang.

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