Nach coronabedingter Pause: Clowinnen kehren mit ihren Aktionen ins Klinikum zurück
Ein bisschen Spaß muss sein

Herford (WB). Die Klinik-Clowninnen sind wieder da. Auf dem Balkon der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin stehen zwei bunte Gestalten. Sie tanzen, machen Riesenseifenblasen und singen. Hinter den Fenstern freuen sich die Kinder und ihre Eltern.

Dienstag, 25.08.2020, 16:18 Uhr aktualisiert: 25.08.2020, 16:52 Uhr
Clownin Rosine und Clownin Emilia sind zurück. „Es ist das erste Mal seit dem Ausbruch von Corona, dass wir hier im Klinikum auftreten dürfen“, heißt es. Diplom-Psychologin Katrin Ramöller spricht von einem „kleinen Lichtblick“. Foto:
Clownin Rosine und Clownin Emilia sind zurück. „Es ist das erste Mal seit dem Ausbruch von Corona, dass wir hier im Klinikum auftreten dürfen“, heißt es. Diplom-Psychologin Katrin Ramöller spricht von einem „kleinen Lichtblick“.

Langes Auftrittsverbot

Die Kleinen klatschen zu den Liedern mit, zeigen stolz ihre mitgebrachten Kuscheltiere. Eine willkommene Abwechslung zum Stationsalltag.  Die beiden Klinik-Clowninnen freuen sich auch. „Es ist das erste Mal seit dem Ausbruch von Corona, dass wir hier im Klinikum auftreten dürfen“, sagt die Clownin Rosine, die eigentlich Birgit Klinksieck heißt, erleichtert.

Zur Verstärkung bringt sie heute Sandra Bernhardt mit, die als Clownin Emilia auftritt. Beide gehören zum Clownskontakt, einem gemeinnützigen Verein, der Clownsbesuche in Kliniken, Senioren- und Pflegeeinrichtungen in Ostwestfalen-Lippe anbietet.

Für die beiden Frauen bedeutet das nach monatelangem Auftrittsverbot ein Stück zurückgewonnene Normalität – auch wenn sie gar nicht auf die Zimmer der Patienten dürfen. Entlang der Fensterfront der Station sorgen sie mit ihrem Auftritt für Unterhaltung. Sandra Bernhardt betont: „Wenn wir die strahlenden Augen sehen, egal ob jung oder alt, dann wissen wir genau, wofür wir es machen!“

„Kleiner Lichtblick“

Organisiert wird der Clowns-Besuch vom Förderverein Kinder- und Jugendklinik. Normalerweise übernehme der Förderverein den Besuch von einem Clown, sagt Katrin Ramöller, Diplom-Psychologin am Klinikum Herford. Eine Spende finanzierte nun den Auftritt von zwei Personen.

Nach den letzten Monaten, in denen kaum Programm für die kleinen Patienten möglich war, sollen die Fenster-Auftritte in doppelter Besetzung wieder regelmäßig stattfinden. „Ein kleiner Lichtblick“, freut sich die Psychotherapeutin. Der nächste Termin steht auch schon fest: am 1. September werden die Klinik-Clowns wieder auf dem Balkon stehen und mit ihrem Auftritt die Kinder begeistern.

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