Zur Schließung der Filiale an der Ernstmeierstraße
Edeka: mit Shuttle-Service zum Supermarkt

Herford (WB/ram). Wenn Ende November der Edeka-Markt an der Ernstmeierstraße schließt, will das Unternehmen Edeka Minden-Hannover die Kunden, die weniger mobil sind, mit einem Shuttle-Service zu anderen Supermärkten fahren. „Wir haben die Sorge der weniger mobilen Anwohner bezüglich der Schließung des Herforder Edeka-Centers in der Ernstmeierstraße aufgenommen und mögliche Alternativen für eine weitere Grundversorgung mit Lebensmitteln geprüft“, sagte Pressesprecherin Bettina Stolt.

Mittwoch, 16.09.2020, 19:30 Uhr
Für ihre Kunden im Friedenstal will Edeka Minden-Hannover einen Shuttle-Service einrichten. Foto: Stephan Rechlin
Für ihre Kunden im Friedenstal will Edeka Minden-Hannover einen Shuttle-Service einrichten. Foto: Stephan Rechlin

Diese Alternative sieht nun so aus, dass mit Hilfe eines Shuttle-Service die weniger mobilen Kunden aus dem Quartier Friedenstal zum Edeka-Center Wehrmann an der Goebenstraße oder zum Marktkauf am Deichkamp gebracht werden.

In der Detailplanung

Details zum Konzept sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden. So hat das HERFORDER KREISBLATT angefragt, ob ein Shuttle-Bus über eine Hotline bestellt werden kann. Wie viele Fahrzeuge im Einsatz sein sollen und in welchen zeitlichen Abständen diese fahren? Auch ist danach gefragt worden, wer die Kosten für den Transfer übernimmt. Zu all diesen Fragen hieß es gestern aus der Mindener Firmenzentrale: „Aktuell befinden wir uns in der Detailplanung.“

Unterschriftenaktion geht weiter

Eine Antwort, die Manfred Mohning (SPD) nicht zufrieden stellt. Das Mitglied des SPD-Ortsvereins Friedenstal/Stiftberg hatte eher darauf gehofft, dass durch das Aufstellen von Containern oder Zelten das Supermarkt-Angebot in der Ernstmeiermeierstraße aufrecht erhalten werden könnte. „Zum geplanten Shuttle-Service gibt es in der Tat noch eine ganze Menge offener Fragen“, sagte Mohning.

Die von ihm initiierte Unterschriftenaktion läuft derweil weiter. Mehr als 600 Menschen aus dem Quartier haben sich dafür ausgesprochen, dass es auch in Zukunft an der Ernstmeierstraße einen Supermarkt gibt. Der bestehende Edeka-Markt hat noch bis zum 28. November geöffnet. Anschließend wird die Filiale aufgegeben, das Gebäude soll abgerissen werden. Mohning will vorher die Unterschriften an Edeka übergeben.

Kommentare

Franz  schrieb: 17.09.2020 18:31
Man oh man
"Das Mitglied des SPD-Ortsvereins Friedenstal/Stiftberg hatte eher darauf gehofft, dass durch das Aufstellen von Containern oder Zelten das Supermarkt-Angebot in der Ernstmeiermeierstraße aufrecht erhalten werden könnte."

Auf solche Ideen konnte wirklich nur die SPD kommen :))

Seid doch Glücklich, dass nachdem Abriss ein Neubau folgt.
1 Kommentare

Kommentar schreiben

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.
Mit * markierte Felder sind Pflichtfelder
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7587560?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198393%2F2514620%2F
Comeback mit Auswärtspunkt
Arminias Cebio Soukou (links, hier gegen Frankfurts Martin Hinteregger) erzielte das 1:0 für den Aufsteiger. Foto: Thomas F. Starke
Nachrichten-Ticker