Jürgen Berger begründet Kandidatur für CDU-Stadtverbandsvorsitz
„Ich stehe für den Neuanfang“

Herford (WB/ram). Jürgen Berger oder Thomas Beck? Zwischen diesen beiden Kandidaten müssen sich die CDU-Mitglieder bei der Wahl zum Herforder Stadtverbandsvorsitzenden am kommenden Dienstag, 20. Oktober, entscheiden.

Freitag, 16.10.2020, 05:00 Uhr
Jürgen Berger will Stadtverbandsvorsitzende der CDU werden. Foto:
Jürgen Berger will Stadtverbandsvorsitzende der CDU werden.

Beck hat die Rückendeckung des CDU-Kreisvorsitzenden Dr. Tim Ostermann und des bisherigen Stadtverbandsvorsitzenden Klaus Oehler. Berger will aus den Fehlern, die im Kommunalwahlkampf gemacht worden sind, die Lehren ziehen, und die Partei wieder einen.

„Im Kommunalwahlkampf habe ich hautnah erlebt, dass es unterschiedliche Auffassungen zu etlichen Punkten sowohl unter den Kandidaten als auch im Verhältnis Fraktion zu Stadtverband und sogar in der Führung des Stadtverbandes gab. Mein Blick geht nach vorn, Fraktion und Stadtverband müssen wieder geschlossen die Positionen unserer Partei vertreten. Dieses war immer ein Merkmal der CDU, wir haben uns damit positiv von anderen Parteien abgehoben“, betont Berger.

Er ist seit mehr als 40 Jahren Mitglied bei der CDU, aktiv eingestiegen in die Stadtpolitik ist Jürgen Berger Anfang 2015 als Mitglied des Sportausschusses. „Ich bin 59 Jahre alt, verheiratet, wir haben zwei erwachsene Kinder und beruflich bin ich als selbstständiger Steuerberater tätig“, stellt der Ratsherr sich selbst in einem Schreiben an die CDU-Mitglieder vor.

„Kein Weiter so!“

Der Kandidat hat die Unterstützung etlicher Ratsmitglieder, die nach dem Abschneiden ihrer Partei bei der Kommunalwahl, bei der auch etliche Direktmandate verloren gegangen sind, einen Neuanfang wollen. Ein „Weiter so“ dürfe es nach den dürftigen Resultaten der Kommunalwahl nicht geben.

Jürgen Berger selbst will alle aktiven Mitglieder wieder in die Gestaltung einbinden. „Offene Themenabende unter wechselnder Leitung der Ortsunionen könnten hier eine der denkbaren Möglichkeiten sein. Es gibt auf jeden Fall viel zu tun.“

Der 59-Jährige verweist darauf, dass er an die 40 Jahre Vorstandserfahrung im Sportbereich hat. „Ich weiß daher, dass und wie man Menschen mitnehmen muss, um als Team Erfolg zu haben.“

Der Kandidat sieht in der Geschlossenheit der Union ein wesentliches Rezept, um die Partei in die Erfolgsspur zurückzuführen. Und so appelliert er an die Mitglieder mit Blick auf die bevorstehende Wahl am 20. Oktober: „Ich möchte mit Ihnen ins Gespräch kommen und auch Sie hierbei mitnehmen, denn nur wir zusammen können dann die Bürger in unserer Stadt mitnehmen, um die nächste Wahl wieder zu einem Erfolg für die CDU zu machen.“ Mit ihm, so Berger, gebe es einen Neuanfang.

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