CDU Ortsunion Herford-West greift Idee der Bielefelder Parteikollegen auf
Radweg zwischen Eickum und Jöllenbeck?

Herford (WB) -

Wie lassen sich die Radwegeverbindungen zu den Nachbarstädten verbessern? Mit dieser Frage beschäftigen sich die Mitglieder des Verkehrsausschusses seit geraumer Zeit. So soll die Radwegverbindung zwischen Herford und Bünde über Hiddenhausen ausgebaut werden und auch mit einer verbesserten Anbindung nach Bad Salzuflen haben sich die Ausschussmitglieder bereits beschäftigt.

Mittwoch, 13.01.2021, 05:09 Uhr aktualisiert: 13.01.2021, 09:02 Uhr
Wenn die Stadt Bielefeld einen Radweg von Jöllenbeck Richtung Eickum baut, soll an der Ortsgrenze zu Herford nicht Schluss sein, sondern weiter gebaut werden. Denn auch hier leben Radfahrer gefährlich, meint die CDU Herford-West.
Wenn die Stadt Bielefeld einen Radweg von Jöllenbeck Richtung Eickum baut, soll an der Ortsgrenze zu Herford nicht Schluss sein, sondern weiter gebaut werden. Denn auch hier leben Radfahrer gefährlich, meint die CDU Herford-West.

Die CDU Herford West will, dass auch die Radwegeverbindung zwischen Eickum und dem Bielefelder Ortsteil Jöllenbeck verbessert wird.

Der Vorsitzende der CDU Ortsunion West, Thomas Beck, verweist dabei auf Bestrebungen der CDU in Jöllenbeck, die einen beidseitigen Radweg entlang der Eickumer Straße bis zur Stadtgrenze Herford fordert .

Warum nicht von der anderen Seite den gleichen Weg beschreiten, fragt die CDU Herford West.

Am Donnerstag, 21. Januar, soll im Stadtentwicklungsausschuss der Bezirksvertretung Jöllenbeck über den Antrag der CDU beraten werden. Deren Fraktionssprecher in Jöllenbeck, Frank Strothmann, verweist in seinem Antrag auf die derzeit gefährliche Verkehrssituation für Radfahrer und Fußgänger. Am Straßenrand geparkte Autos würden im Zusammenhang mit der viel befahrenen Eickumer Straße immer wieder für gefährliche Situationen sorgen. Ein beidseitiger Radweg vom Kreisel in Jöllenbeck bis zur Grenze an den Kreis Herford könne hier für mehr Sicherheit sorgen.

„Wir begrüßen als CDU Ortsunion Herford West ausdrücklich den Vorstoß unserer Parteifreunde aus Jöllenbeck zur Errichtung eines Radweges beidseitig der Eickumer Straße. Allerdings sollten diese Radwege nicht an der Stadtgrenze zu Herford enden, sondern weitergeführt werden. Einen entsprechenden Antrag werden wir an die Verwaltung richten“, erklärt Beck.

Die Verwaltung soll in diesem Zusammenhang prüfen, ob gegebenenfalls zwei Bauphasen realisierbar sind. In der ersten Phase sollten die Radwege bis zum Ortseingang Eickum geführt werden und in einer zweiten Phase könnte der Radweg ab dem Kreisel in Eickum über die Diebrocker Straße bis zur B239 geführt werden.

Da es auf beiden Strecken kaum Wohnbebauung gebe, sollten Planungsfragen hier schnell zu klären sein, heißt es in der Stellungnahme der Ortsunion.

Zur Begründung dieses Vorschlages sagt Thomas Beck: „Viele Herforderinnen und Herforder nutzen gerade bei schönem Wetter die landschaftlich sehr schöne Radstrecke zwischen Eickum und Jöllenbeck. Die momentane Mitbenutzung der Straße als Radweg ist dabei oftmals sehr gefährlich, da an einigen Bereichen Tempo 100 für den Pkw–Verkehr erlaubt ist. Mit so einem Radweg verbinden wir nicht nur die Stadtteile Eickum und Jöllenbeck stärker miteinander, sondern wir erhöhen auch die Verkehrssicherheit und Attraktivität dieser Strecke, wobei man die ökologische Bedeutung dieser Bereiche schützt und erfahrbar macht.“

 

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