650 Kinder kommen in Herford in die Schule – Zusagen sollen im Februar rausgehen
Fast alle Eltern-Wünsche erfüllt

Herford (WB) -

Auf welche Grundschule kommt mein Kind? Diese Frage beschäftigt derzeit sicher viele Eltern. „Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass die meisten Kinder beziehungsweise die Eltern ihren Erstwunsch erfüllt bekommen“, heißt es von der Stadt Herford.

Mittwoch, 03.02.2021, 05:52 Uhr aktualisiert: 03.02.2021, 06:05 Uhr
Das Abenteuer Schule beginnt im Sommer für etwa 650 Herforder Mädchen und Jungen.
Das Abenteuer Schule beginnt im Sommer für etwa 650 Herforder Mädchen und Jungen. Foto: Moritz Winde

Allerdings wird es noch eine Weile dauern, bis die Aufnahmebestätigungen im Briefkasten liegen werden. Die Bescheide werden normalerweise Ende Januar verschickt, doch die Corona-Pandemie hat auch die Arbeit der Schulbehörden aus dem Zeitplan gebracht.

„Wir können noch nichts Konkretes sagen, denn die Schulen warten noch auf die Ergebnisse der Einschulungsuntersuchungen des Kreis-Gesundheitsamtes. Die sind noch nicht abgeschlossen“, sagt Heidi Pahmeyer, Leiterin der Abteilung für Schule und Sport. Sie gehe jedoch davon aus, dass die Briefe noch im Februar versandt würden.

Bei den Untersuchungen stellt sich heraus, welcher angehende i-Dötze zurückgestellt und besser noch ein Jahr in der Kita bleibt. Wird ein Platz in einer Förderschule benötigt oder reicht ein so genannter Integrationsplatz in einer der fünf Schulen im Stadtgebiet, in denen gemeinsames Lernen gelebt wird? Auch die Frage nach einem erhöhten Förderbedarf wird geklärt. Heidi Pahmeyer: „Diese Untersuchungen beziehungsweise deren Ergebnisse haben also eine direkte Auswirkung auf die vorhandenen Plätze in den Grundschulen.“

Nach Angaben von Gabriele Ortner, Schulrätin beim Kreis Herford, trifft dies im Durchschnitt auf gerade einmal ein Prozent der schulpflichtigen Kinder zu. Bei etwa 650 Schulanfängern in Herford wären es damit 6,5 Mädchen und Jungen.

Alle anderen werden auf die elf städtischen Grundschulen sowie das Forscherhaus (freier Träger) verteilt. Und das scheint in diesem Jahr gut zu gelingen. Nur in Einzelfällen mussten Ummeldegespräche geführt werden.

Auf dem Stiftberg sei die Rechnung aufgegangen, sagt Schulleiterin Elke Tölke. „Wir haben 75 Anmeldungen und werden somit wieder drei erste Klassen bilden.“ Jetzt benötigen die Eltern also nur noch etwas Geduld, bis sie die Zusagen in den Händen halten.

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