Neue Virus-Variante jetzt auch im Kreis Herford
Erstmals Südafrika-Mutante nachgewiesen

Herford (WB) -

Im Kreis Herford sind von Freitag auf Samstag 31 neue Corona-Fälle hinzugekommen. Davon sind sechs Fälle von Mutationen. Erstmals wurde die südafrikanische Variante nachgewiesen. Das teilt das Kreisgesundheitsamt mit.

Samstag, 27.02.2021, 12:02 Uhr aktualisiert: 27.02.2021, 12:08 Uhr
Im Kreis Herford wurde zum ersten Mal die Südafrika-Mutante des Coronavirus nachgewiesen.
Im Kreis Herford wurde zum ersten Mal die Südafrika-Mutante des Coronavirus nachgewiesen. Foto: Moritz Winde

6.949 Personen gelten als genesen. Derzeit gibt es kreisweit 248 aktuell bestätigte Fälle. Insgesamt sind 7.335 Infektionen bekannt. Der Inzidenzwert steigt leicht von 59,9 auf 61,5.

Erfreulich: Es gibt keine neuen Corona-Toten , die Zahl bleibt bei 138.

Die aktuell Infizierten verteilen sich auf Herford (60), Spenge (21), Bünde (37), Löhne (23), Vlotho (9), Enger (42), Rödinghausen (19), Hiddenhausen (17) und Kirchlengern (20).

Seit Freitag sind sechs neue Mutationsfälle im dazugekommen. Dabei handelt es sich in fünf Fällen um die britische Mutation, dazu gibt es erstmals den Nachweis der südafrikanischen Variante.

Mittlerweile haben sich 78 Menschen, die ihren Wohnsitz im Kreis Herford haben, mit einer Mutationsvariante des Coronavirus infiziert. Die erste bestätigte Infektion mit einer Mutation im Kreis Herford wurde am 5. Februar vermeldet. Seitdem sind bis heute 77 weitere Fälle hinzugekommen.

Im Umgang mit der Mutation gelten besonders strenge Maßnahmen, die vom Robert-Koch-Institut (RKI) vorgegeben und vom Kreis-Gesundheitsamt mit den betroffenen Personen und Einrichtungen genau besprochen werden. So ist beispielsweise eine Freitestung aus der Quarantäne nach zehn Tagen – wie bei einer üblichen Corona-Infektion – nicht möglich. Darüber hinaus wird den Betroffenen dringend geraten, sich nach Entlassung aus der Quarantäne zusätzlich für eine Woche in eine sorgfältige Selbstbeobachtung zu begeben.

Derzeit werden 19 Patienten mit einer Covid-19-Infektion stationär in den Krankenhäusern behandelt. Hiervon werden sechs intensivmedizinisch betreut, fünf sind beatmungspflichtig.

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