Mehrere Milliarden Euro teure Trasse durch Ostwestfalen-Lippe geplant
Bielefeld-Hannover: Bahn hält 31-Minuten-Ziel für unverhandelbar

Herford (WB) -

Im Streit um die geplante neue ICE-Trasse zwischen Bielefeld und Hannover scheint jede Möglichkeit eines Kompromisses vom Tisch zu sein. In einer Online-Diskussion machte die Bahn klar, von ihrem Ziel, in 31 Minuten von Bielefeld nach Hannover zu fahren, nicht mehr abrücken zu wollen. Von Johannes Pietsch
Freitag, 23.04.2021, 03:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 23.04.2021, 03:00 Uhr
Die bisherige Bahntrasse, hier im Weserbergland bei Porta Westfalica, reicht der Bahn nicht mehr.
Die bisherige Bahntrasse, hier im Weserbergland bei Porta Westfalica, reicht der Bahn nicht mehr. Foto: Johannes Pietsch
Dem „konstruktiven Dialog und der Transparenz des Verfahrens“ sollte – aus Sicht der gastgebenden DB Netz AG – ein „Vertiefungs-Workshop“ im Rahmen des Planungsdialogs zum Ausbau der ICE-Verbindung Bielefeld-Hannover dienen . Tatsächlich zeigte die nicht öffentliche Veranstaltung, zu der nur Angehörige des sogenannten Plenums zugelassen waren, vor allem, wie tief der Graben zwischen Bürgerinitiativen, Bahn-Experten und den Vertretern der Bahn und des Bundesverkehrsministeriums ist. Mit dem Milliarden-Vorhaben, das voraussichtlich nicht auf der bestehenden Trasse verwirklicht werden soll, drohen unter anderem in Herford, Bad Salzuflen, Vlotho und Porta Westfalica massive Einschnitte in die Natur .
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