Bundespolizei nimmt in Herford wohnenden Georgier fest
Verdächtiger hat 41 Konsolenspiele im Rucksack

Herford/Hamm (WB) -

Gleich zwei Mal hintereinander ist ein in Herford lebender Georgier der Bundespolizei in die Arme gelaufen. Und beide Male hatte er auffällig viele originalverpackte Konsolenspiele dabei.

Dienstag, 04.05.2021, 12:08 Uhr aktualisiert: 04.05.2021, 12:10 Uhr
Woher die Spiele in seinem Rucksack stammten, verriet der Verdächtige den Polizisten bislang nicht.
Woher die Spiele in seinem Rucksack stammten, verriet der Verdächtige den Polizisten bislang nicht. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Ein Déjà-vu erlebte eine Streife der Bundespolizei am Montagnachmittag in einem Regionalexpress auf der Fahrt von Bielefeld nach Hamm. Im Rahmen einer Zugstreife erkannten die Einsatzkräfte einen 38-jährigen Georgier, der bereits vor einigen Tagen bei einer Zugfahrt von Bielefeld nach Hamm polizeilich in Erscheinung getreten war.

Zusammen mit einem Begleiter führte der Mann am 21. April mutmaßliches Diebesgut in Form von 133 originalverpackten Konsolenspiele in zwei Rucksäcken mit sich. Die Bundespolizisten stellten damals alle Spiele sicher und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Bandendiebstahls gegen die beiden Männer ein.

Bei der Zugfahrt am 3. Mai hatte der in Herford lebende Mann erneut einen prallgefüllten Rucksack dabei, der diesmal 41 originalverpackten Konsolenspiele beinhaltete. Wie bereits am 21. April hatte er auch keine Quittung für die Spiele dabei. Er schwieg zu den Fragen nach der Herkunft der Spiele.

Die Bundespolizisten stellten die Spiele im Wert von 1315 Euro sicher und nahmen den Verdächtigen vorläufig fest. Nach Rücksprache mit der zuständigen Kriminalwache des Polizeipräsidiums Hamm übernahm diese die weitere Sachbearbeitung und den Festgenommenen.

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