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So., 26.04.2015

Unternehmer aus OWL berichtet aus dem Erdbebengebiet »Es ist ein schreckliches Gefühl, wenn unter einem die Erde derart bebt«

Foto: Narendra Shrestha/dpa

Nargakot/Hiddenhausen (WB/rkl). »Als die Erde zum ersten Mal bebte, waren wir gerade in ein Taxi gestiegen. Eine Mauer neben uns drohte einzustürzen. Der Taxifahrer drückte geistesgegenwärtig aufs Gas und fuhr uns auf eine rettende Freifläche.« Der Hiddenhauser Fritz Elbracht hat gestern Vormittag das Erdbeben in Nepal hautnah miterlebt.

Unternehmer Fritz Elbracht

Der Unternehmer ist derzeit mit seiner Frau und einer Reisegruppe in Nepal auf Rundreise. »Noch am Tag zuvor waren wir in Kathmandu, wo das Beben am meisten gewütet hat«, erzählt er bestürzt und zugleich erleichtert, dem Schlimmsten entkommen zu sein. »Auch hier in Nargakot, 30 Kilometer von der Hauptstadt entfernt, sind viele Häuser zerstört, Hütten sind die Hänge heruntergestürzt und überall machen tiefe Risse die Häuser unsicher«, berichtet Elbracht.

Nachdem am Nachmittag nochmals drei heftige Erdstöße auch eine Stützmauer seines Hotels ins Wanken gebracht hatten, wurden die Gäste auf eine Freifläche evakuiert, wo er und seine Frau im Freien nächtigen müssen. »Es ist ein schreckliches Gefühl, wenn unter einem die Erde derart bebt, dass man sich nicht mehr auf den Beinen halten kann«, sagt er. Von Toten wisse er nichts. Einige hätten jedoch Verletzungen erlitten, vor allem am Kopf.

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