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Fr., 05.02.2016

Verwaltung reagiert auf Anwohner-Proteste Kompromiss im Flüchtlings-Streit

Auf dieser Freifläche neben dem Rathaus soll ein Holzhaus entstehen, in dem 20 Flüchtlinge wohnen sollen.

Auf dieser Freifläche neben dem Rathaus soll ein Holzhaus entstehen, in dem 20 Flüchtlinge wohnen sollen. Foto: Moritz Winde

Von Moritz Winde

Hiddenhausen (WB).  An der Friedrich-Ebert-Straße in Schweicheln wird nur noch ein Holzhaus für 20 Flüchtlinge gebaut. Geplant waren zunächst zwei. Das andere kommt jetzt nach Lippinghausen – direkt neben das Rathaus.

Damit reagiert die Gemeinde auf die teils heftige Kritik der Anwohner der Friedrich-Ebert-Straße. Die fühlten sich vor vollendete Tatsachen gestellt, als die ursprünglichen Pläne der Verwaltung Anfang des Jahres durchsickerten. Die Mitglieder des Hiddenhauser Rates wussten bereits seit der Sitzung am 17. Dezember Bescheid – die Öffentlichkeit jedoch lange nicht.

Die Befürchtung der Hausbesitzer ist groß, dass sich der Wert ihrer Immobilien negativ verändert. Denn schon jetzt sei der Ortsteil durch Flüchtlingsunterkünfte überproportional stark belastet. Nach einem Gespräch mit den Anwohnern am Dienstagabend im Rathaus vereinbarten die Beteiligten einen Konsens. »Die Argumente der Bürger sind angekommen. Darum haben wir uns für diesen Kompromiss entschieden«, sagt Hiddenhausens Bürgermeister Ulrich Rolfsmeyer.

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