Do., 26.10.2017

Grundschule Sundern wächst um 580 Quadratmeter – Kosten: eine Million Euro OGS-Nachfrage macht Anbau notwendig

Architekt David Bahr und Schulamtsleiter Uwe Schröder (rechts) vor dem Neubautrakt der Grundschule Sundern. Er wird an den jetzigen Verwaltungstrakt angebaut und bietet im Erdgeschoss Raum für zwei Klassen und einen Mehrzweckraum.

Architekt David Bahr und Schulamtsleiter Uwe Schröder (rechts) vor dem Neubautrakt der Grundschule Sundern. Er wird an den jetzigen Verwaltungstrakt angebaut und bietet im Erdgeschoss Raum für zwei Klassen und einen Mehrzweckraum. Foto: Ruth Matthes

Von Ruth Matthes

Hiddenhausen (WB). Die Grundschule Sundern wächst. Seit August wird auch hier – wie an den anderen Grundschulstandorten – eifrig gebaut. Es entstehen zwei neue Klassenräume, ein Mehrzweckraum, neue Verwaltungsräume und eine Mensa samt Küche.

Wer die Siedlungsstraße entlangspaziert, kann sich bereits ein Bild davon machen, wie breit die Fassade der Grundschule sich hier künftig präsentieren wird. Der Rohbau nimmt Form an. Wo einst das alte Lehrerwohnhaus stand, ragt nun der Kran in die Höhe.

Schulleitung im Obergeschoss

An das jetzige Gebäude wird in östlicher Richtung ein Trakt angebaut, der im Erdgeschoss Platz für zwei Schulklassen und einen Mehrzweckraum bietet. Letzterer kann als Unterrichts- und Fachraum genutzt werden. Die beiden Klassenräume werden durch einen Nebenraum verbunden, der von beiden Seiten zugänglich ist. »Dort können die Lehrerinnen zum Beispiel mit Kleingruppen arbeiten, die aus dem Unterricht herausgezogen werden«, erklärt Schulamtsleiter Uwe Schröder.

Zwischen dem Mehrzweckraum und den beiden Klassen wird es ein Treppenhaus geben, über das man in den darüberliegenden Verwaltungstrakt gelangt. »Dort sind die Schulleiterin, das Sekretariat, ein Besprechungsraum und das Lehrerzimmer untergebracht«, ergänzt David Bahr vom gleichnamigen Architekturbüro, das den Anbau geplant hat.

Umzug in Container

Der bisherige Verwaltungstrakt – er liegt hinter dem Neubau – hatte keine Abtrennung zur Aula hin, die auch stark für den Musikunterricht genutzt wird. Dies führte auf beiden Seiten zu Beeinträchtigungen. Dieser Bereich wird künftig Lehrmittelräume beherbergen sowie als Zugang zur oberen Etage genutzt werden.

Auslöser für die gesamte Baumaßnahme war die starke Nachfrage nach dem offenen Ganztagsangebot. »Fast die Hälfte der Kinder besuchen inzwischen den Ganztag«, so Schröder. Hinzu kam, dass die Grundschule in diesem Schuljahr wieder voll zweizügig geworden ist. »Daher musste ein Klassenraum, der von der OGS genutzt wurde, wieder für den Unterricht eingeplant werden«, erläutert er. Ein Teil der OGS-Kinder zog daher vorübergehend in zwei Container im Hof.

Fertigstellung Mitte 2018

Zwischen dem hinteren der beiden bestehenden Klassentrakte und dem OGS-Trakt soll eine Mensa entstehen. Derzeit müssen die Kinder zum Essen in den benachbarten Treffpunkt. Die dazugehörige Küche wird in einem benachbarten Klassenraum untergebracht, der mit der Mensa verbunden wird. Also fällt auch hier ein Raum weg. »Durch den Neubau schaffen wir den nötigen Platz an anderer Stelle«, so Bahr.

580 Quadratmeter Neubaufläche werde gebaut, 2700 Quadratmeter umfasst die Schule insgesamt. Fertig gestellt sein soll das 1-Millionen-Euro-Projekt zum nächsten Schuljahr – wenn das Winterwetter mitspielt.

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