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»Offene Gartentore«: Gut Hiddenhausen macht den Auftakt

Hiddenhausen (WB). Die Auftaktveranstaltung der Offenen Gartentore hat unter dem Motto »Ein Fest dem Frühling« gestanden. Angesichts der Blumenpracht auf dem Gut Hiddenhausen hätte es nicht besser gewählt sein können.

Montag, 23.04.2018, 12:15 Uhr aktualisiert: 23.04.2018, 16:32 Uhr
Hier lässt es sich aushalten: Die Teilnehmer des geführten Spaziergangs auf Gut Hiddenhausen bekommen einen Einblick in die idyllische Gartenanlage der Familie von Consbruch. Foto: Sophie Hoffmeier
Hier lässt es sich aushalten: Die Teilnehmer des geführten Spaziergangs auf Gut Hiddenhausen bekommen einen Einblick in die idyllische Gartenanlage der Familie von Consbruch. Foto: Sophie Hoffmeier

Offene Gartentore – Auftakt auf Gut Hiddenhausen

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Der Blick aus ihrem Fenster hat Anna von Consbruch noch am Samstagmorgen kurz vor Beginn der Auftaktveranstaltung eine Überraschung beschert: Die Apfelbäume an der Südseite des Hauses sind gerade erst erblüht.

So konnten die 19 Teilnehmer des geführten Spaziergangs gleich zu Beginn ihre Blüten bestaunen. Einladend hing zwischen den Bäumen eine Hängematte. Darunter erstreckte sich ein duftendes Meer aus bunten Frühlingsblumen. Mit diesen Eindrücken startete der Rundgang durch den drei Hektar großen Landschaftspark.

Narzissen stehen in voller Blüte

Gutsherrin Anna von Consbruch selbst bezeichnet sich als völlige Gartenautodidaktin. Bei der Begehung konnten die Teilnehmer das kaum glauben. Die Narzissen stehen dort aktuell in voller Blüte. 2500 Exemplare säumen unter anderem die Apfelallee. Eine weitere Fläche befindet sich im hinteren Teil des Gartens unter drei Magnolienbäumen. Die Zwiebeln haben sie und ihr Mann in mühevoller Kleinarbeit selbst eingepflanzt. Ansonsten mag es Anna von Consbruch in Anbetracht der großen Fläche gerne unkompliziert. »Ich arbeite viel mit Storchschnabel, weil sie alles so schön dicht macht«, erklärte sie.

Im Barockgarten des Anwesens konnten Besucher, die schon öfters den Garten erkundet haben, eine Veränderung wahrnehmen: Die Buchsbaumhecke rund um die symmetrisch angelegten Beete musste aufgrund ihres schlechten Zustands weichen. »Das tut schon weh, denn die Hecken habe ich noch selber gezogen«, erklärt Anna von Consbruch: »Aber spritzen wollte ich auch nicht. Schließlich ist das ein Naturgarten.«

»Da steckt viel Herzblut drin«

Rita Frentrup war bereits mehrmals auf dem Gut zu Gast. Trotzdem sei sie immer wieder fasziniert von der Anlage: »Es ist einfach wunderschön. Da steckt viel Herzblut drin.«

Beim anschließenden Vortrag in der Zehntscheune des Holzhandwerksmuseums nahm Garten-Journalistin Anja Birne die Anwesenden mit auf eine Bilderreise in das Land der Gärten. Hier konnten die Besucher einen Blick auf die schönsten Landschaften von London bis Yorkshire werfen, die Birne für ihr Buch »Neue romantische Gärten in England« erkundet hat. Was die heimischen Gärten noch so zu bieten haben, das können Interessierte in den kommenden Wochen herausfinden. Informationen dazu gibt es im Internet unter www.offene-gartentore-im-kreis-herford.de.

Wer noch einmal neugierig auf das Gut Hiddenhausen ist, der sollte sich den 9. und 10. Juni vormerken, denn dann öffnet Anna von Consbruch erneut ihren Garten. »Dann blühen hier die Rosen«, verrät die Gutsherrin.

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