Sebastian Olschewski zeigt seine Fotoarbeiten in der Rathausgalerie
Gemälde mit der Kamera

Hiddenhausen (WB). Seit 15 Jahren beschäftigt sich Sebastian Olschewski mit der Fotografie. Die Ergebnisse dieses intensiven Studiums der technischen und kreativen Möglichkeiten dieses Mediums sind vom 8. Juni an unter dem Motto »Das ganze Leben ist Theater – Bewegung im Leben und in der Natur« in der Rathausgalerie zu sehen.

Freitag, 08.06.2018, 12:00 Uhr
Das Thema Bewegung reizt den Fotografen Sebastian Olschewski. Er zeigt von heute an bis zum 30. Juni 35 Arbeiten in der Galerie des Rathauses. Themen sind der Wald, das Meer, der Tanz und die Wissenschaftsfotografie. Foto: Ruth Matthes
Das Thema Bewegung reizt den Fotografen Sebastian Olschewski. Er zeigt von heute an bis zum 30. Juni 35 Arbeiten in der Galerie des Rathauses. Themen sind der Wald, das Meer, der Tanz und die Wissenschaftsfotografie. Foto: Ruth Matthes

Der Meller hat 35 Arbeiten ausgewählt, die sich den Themen Wald, Meer, Tanztheater und Wissenschaft widmen. Die Fotografien sind in den Jahren 2012 bis 2018 entstanden. Der 30-Jährige hat dabei unterschiedliche Techniken verwandt. »Zunächst habe ich mich bemüht, bei der Farbwiedergabe, Schärfe und Bildkomposition so perfekt wie möglich zu sein«, blickt Olschewski zurück. »Später habe ich mich dann näher mit Unschärfe-Effekten und dem Festhalten von Bewegung beschäftigt.«

Bewegung festgehalten

So sind in der Ausstellung sowohl exakte Naturaufnahmen wie die eines Blitzes über dem Meer und klar strukturierte Fotos aus dem Bereich der Flugzeugtechnik zu sehen, als auch Meer- und Waldmotive, die auf den ersten Blick wie Gemälde wirken. Erst beim näheren Hinsehen wird klar, dass da jemand nicht mit dem Pinsel, sondern mit der Kamera gemalt hat. »Ich nutze eine lange Belichtungszeit und lasse das Meer selbst durch seine Bewegung die Unschärfe erzeugen oder ich bewege zusätzlich noch die Kamera wie bei einigen Baumaufnahmen«, erklärt er. Am PC füge er keine Effekte mehr hinzu.

»Heute gehe ich intuitiver an die Arbeit als in den ersten Jahren«, resümiert der Student der Medientechnik und Kommunikation. Dies lässt sich gut an seiner Serie von Tanz-Fotos ablesen, die er im Meller Theater gemacht hat. Geschickt hat er das Licht der Seitenbühne genutzt, um seinen Bildern eine besondere Stimmung zu geben. Gestellt sei da nichts.

Eröffnung mit Musik

Der Kontakt nach Hiddenhausen kam über eine Verwaltungsmitarbeiterin zustande, deren Mann mit Olschewski beim WDR eine Ausbildung zum Mediengestalter für Bild und Ton gemacht hat. Die Ausstellung, die bis 30. Juni zu sehen ist, wird am Freitag, 8. Juni, um 19 Uhr eröffnet. Die Kunstsoziologin Roswitha Pentzek gibt eine Einführung. Es musizieren Nhan Gia Vo (Klavier) und Khanh Van Than (Gesang).

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