Fr., 26.10.2018

Neue Räume für die OGS Oetinghausen sollen Ende 2018 fertig sein Mal zu warm, mal zu kalt:Bauarbeiten verzögern sich

Der Rohbau steht, bald kann es am neuen Gebäude für den Offenen Ganztag in Oetinghausen mit dem Trockenbau weitergehen. Die Erweiterung war dringend nötig. Etwa 100 Kinder besuchen in Oetinghausen den Offenen Ganztag.

Der Rohbau steht, bald kann es am neuen Gebäude für den Offenen Ganztag in Oetinghausen mit dem Trockenbau weitergehen. Die Erweiterung war dringend nötig. Etwa 100 Kinder besuchen in Oetinghausen den Offenen Ganztag. Foto: Jan Gruhn

Von Jan Gruhn

Hiddenhausen (WB). Trotz Herbstferien wird an der Oetinghauser Grundschule derzeit fleißig gearbeitet: An der Eilshauser Straße entstehen neue Räume für den Offenen Ganztag.

Laut Uwe Schröder von der Gemeindeverwaltung kann der Einzug gar nicht schnell genug erfolgen. »Je schneller, desto besser«, sagt der Amtsleiter für Schule, Sport und Kultur. Denn der Bedarf ist riesig: Mehr als 100 Kinder gehen Schröder zufolge in den Offenen Ganztag – bei etwa 120 Schülern am Standort eine mehr als ordentliche Quote.

Die Fenster sind schon eingesetzt

Die Oetinghauser Einrichtung gehört zur Paul-Maar-Schule, hinzu kommen die ehemaligen Grundschulen Eilshausen und Hiddenhausen. Laut dem zuständigen Hiddenhauser Architekten David Bahr, der das Projekt zusammen mit Vater Wilfried betreut, werden aktuell die Verputzungsarbeiten – innen und außen – durchgeführt. »Die Rohinstallationen sind drin«, erklärt Bahr. »Die Fenster sind eingesetzt.« Damit könne demnächst der Trockenausbau gestartet werden. Anschließend sollen die Malerarbeiten durchgeführt werden.

Für die Fertigstellung peilen die Planer das Jahresende an, einen festen Termin gebe es allerdings noch nicht. Die kalte Witterung zum Jahresbeginn hatte Bahr zufolge etwas Zeit gekostet. Aber auch der heiße Sommer, so erklärt der Architekt, habe Probleme bereitet. »Als es zu warm war, konnten wir nicht verputzen. Das Material ist zu schnell getrocknet.« Vom aktuellen Handwerkermangel sei die Baustelle bislang nicht betroffen gewesen, sagt Bahr. »Die Verträge werden ja mit großer Vorlaufzeit geschlossen.«

Schüler müssen nicht mehr über den Schulhof laufen

Im Neubau entstehen zwei Räume, die jeweils etwa der Größe eines Klassenraums entsprechen und auch einen eigenen Nebenraum für individuelle Angebote verfügen. Zudem werde eine kleine Toilettenanlage eingebaut. »Dann müssen die Schüler nicht immer über den Schulhof laufen«, meint Uwe Schröder. Die OGS-Mitarbeiter könnten gar nicht erwarten, dass die Baustelle wieder verschwindet und sie die neuen Räumlichkeiten in Beschlag nehmen können, sagt der Schulamtsleiter.

»Die Bedingungen mit der Baustelle vor der Tür sind natürlich alles andere als optimal. Wir sind den Kollegen deshalb sehr dankbar, dass sie ihre Arbeit weiter so gut machen.« Der Umbau am Oetinghauser Standort kostet etwa 925.000 Euro, die die Gemeinde selbst aufbringt. Fördermittel gibt es laut Schröder nicht.

Auch an der Grundschule Sundern wird gebaut, dort entsteht unter anderem eine Mensa. Insgesamt belaufen sich die Kosten für den Umbau an sechs Schulstandorten in der Großgemeinde auf vier Millionen Euro.

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