Fr., 22.02.2019

Familie Stranghöner setzt auf gehobenen Service und regelmäßige Modernisierung Hotel Freihof erhält vierten Stern

Andreas Müller (Vorsitzender Dehoga-Kreisverband, links) überreicht (von links) Claudia, Stefan, Jutta und Manfred Stranghöner das Schild mit den vier Sternen für ihr Hotel Freihof in Schweicheln.

Andreas Müller (Vorsitzender Dehoga-Kreisverband, links) überreicht (von links) Claudia, Stefan, Jutta und Manfred Stranghöner das Schild mit den vier Sternen für ihr Hotel Freihof in Schweicheln. Foto: Ruth Matthes

Von Ruth Matthes

Hiddenhausen (WB). Das Hotel Freihof hat seinen vierten Stern erhalten. Damit ist das 42 Zimmer umfassende Haus in Schweicheln – nach dem Hotel Waldesrand in Herford und dem Best Western in Vlotho-Bonneberg – das dritte seiner Art im Kreis Herford. Die Inhaber-Familie Stranghöner hat dafür seit 1974 kontinuierlich an ihrem Angebot und Service gearbeitet.

Seit Manfred Stranghöner mit Frau Jutta 1974 das Gebäude aus dem Jahr 1892 zu einem Hotel ausbaute, ist es stetig gewachsen. 1991 wurde der erste Hoteltrakt angebaut, 1996/97 folgte der erste Anbau mit Turm. Der zweite Turmbau folgte 2006. Die jüngste Erweiterung, die Aufstockung des hinteren Hoteltraktes, schloss sich 2016 an.

Altbau komplett saniert

»Wir versuchen, immer auf dem neusten Stand zu sein, und nehmen regelmäßig Renovierungsarbeiten vor«, sagt Junior-Chef Stefan Stranghöner, der mittlerweile die Hauptgeschäftsführung von seinem Vater übernommen hat. 50.000 Euro fielen für diese Arbeiten jährlich an.

Das Hotel, das auch ein Restaurant beherbergt, war 2005 von der Dehoga (Deutscher Hotel und Gaststättenverband) bereits mit »drei Sternen superior« ausgezeichnet worden. »Was die Leistung und den Service angeht, hatten wir schon länger das Niveau von vier Sternen«, erklärt Stefan Stranghöner. Durch die jüngsten Renovierungsarbeiten – der Altbau von 1996/97 wurde inklusive aller Bäder komplett saniert – entspricht nun das gesamte Hotel den Ansprüchen von vier Sternen.

Aus einem Guss

Die neue Messingtafel überreichte Andreas Müller, Kreisvorsitzender der Dehoga, in Anwesenheit von Uwe Pape, Geschäftsführer des Dehoga-Kreisverbandes Herford-Minden-Lübbecke, der Familie Stranghöner. Müller betonte, dass die Inhaber darauf geachtet hätten, den Stil des Hauses in allen Bereichen beizubehalten. Dunkle Möbel, schwarze Polstersessel und warmes Licht zeichnen ihn aus. Sauna und 24-Stunden-Rezeption sind vorhanden.

Für den vierten Stern galt es, 18 Seiten Fragen zu beantworten und eine Kommission willkommen zu heißen. Das Ergebnis: Sie lagen mit 480 weit über den erforderlichen 400 Punkten.

Erstklassiger Komfort

Was zeichnet nun laut Dehoga ein Vier-Sterne-Haus aus? »Der Gesamteindruck des Hotels genügt hohen Ansprüchen, insbesondere Möblierung und Ausstattung sind qualitativ hochwertig und bieten erstklassigen Komfort.« Dazu gehört ein gehobener Service, der zum Beispiel die Badausstattung oder Kopfkissenauswahl betrifft.

Wie Pape erklärte, werden die Kriterien alle fünf Jahre überarbeitet, da sich die Gästewünsche stetig ändern. »So ist ein WLAN-Anschluss heute selbstverständlich, als ich mein Hotel eröffnete, war ein Zimmer mit Bad schon Luxus«, erzählt der Senior. Den Erfolg des Unternehmens, das vor allem von Geschäftsreisenden lebt, schreibt er neben dem Angebot auch der zentralen Lage in der Mitte des Kreises Herford zu. Mit dem vierten Stern hofft er, auch an Wochenenden mehr Gäste zu gewinnen.

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