Mi., 15.05.2019

Berater Krystian Lejawka gibt Tipps, wie Geld gespart werden kann Energiepreise immer im Blick

Wenn es um Stromverbrauch geht, dann ist Krystian Lejawka ein echter Experte. Er hilft seinen Kunden, den günstigsten Anbieter zu finden. Unterstützt wird der 39-jährige Hiddenhauser bei seiner Arbeit von Ehefrau Melanie.

Wenn es um Stromverbrauch geht, dann ist Krystian Lejawka ein echter Experte. Er hilft seinen Kunden, den günstigsten Anbieter zu finden. Unterstützt wird der 39-jährige Hiddenhauser bei seiner Arbeit von Ehefrau Melanie. Foto: Koteras-Pietsch

Von Karin Koteras-Pietsch

Hiddenhausen (WB). »In Deutschland gibt es rund 800 Strom- und 700 Gasversorger«, sagt der Hiddenhauser Krystian Lejawka. Und da den richtigen für sich zu finden, sei gar nicht so einfach. Jahrelang habe er sich damit beschäftigt, für seinen Haushalt den besten heraus zu suchen. Heute bietet er als Energieberater genau das als Service für jedermann an.

Krystian Lejawka ist 39 Jahre alt, vor fünf Jahren zog er mit seiner Familie nach Hiddenhausen. »Mit dem Jung-kauft-Alt-Programm haben wir ein tolles Haus in der Hermann-Löns-Straße 24 gefunden«, erzählt der Familienvater. Seine Kinder sind heute sechs und sieben Jahre alt und zur Familie gehört natürlich auch Ehefrau Melanie Lejawka und die vier Monate altes Mischlingshündin Nala. Lejawka arbeitet hauptberuflich in der Metallbranche in der Montage und ist eigentlich voll ausgelastet. Und dennoch bleibt ihm die Zeit, sein Hobby zum Nebenberuf zu machen: die Energieberatung.

»Günstigster Anbieter ist nicht der beste.«

»Ich habe früher in Bielefeld gelebt und schon dort habe ich jahrelang immer die Leistungen und Preise der Energieversorger verglichen«, erzählt der Wahl-Hiddenhauser. Und da gebe es große Unterschiede. Aber eines sagt er gleich vorweg: Der günstigste Anbieter sei natürlich nicht immer der beste.

Seit 1998, so informiert Lejawka, sei das Monopol für Strom gefallen. Seither können die Menschen den Anbieter selbst wählen und gegebenenfalls wechseln. Aber wie die Zahl der Anbieter schon erahnen lässt, ist der Markt unübersichtlich.

Allerdings habe jeder die Chance, den für ihn besten Anbieter zu wählen. Und hier kommt Lejawka ins Spiel. Denn wer weiß bei der Flut an Anbietern schon, welcher der richtige ist. Lejawka hat ständig alle Vergleichsportale und Anbieter im Blick. Als Mitglied im Bundesverband Deutscher Energiemakler und Energieberater und in einem Berater-Pool hat er die Möglichkeit, nicht nur die Anbieter zu vergleichen, sondern auch an Ausschreibungen teilzunehmen, um sich günstige Angebote für seine Kunden zu sichern. Und sein Service geht weit über die Suche nach einem günstigen Anbieter hinaus. »Ich betreue den Kunden auch. Ich kündige alte Verträge für ihn, schließe neue ab, kümmere mich bei Problemen und suche jedes Jahr aufs Neue den günstigsten Strom- und Gasanbieter raus«, erzählt der 39-Jährige.

Niemand ist ohne Strom und Gas

Anfangs habe er diesen Service für Freunde und Nachbarn angeboten. »Mir macht das Vergleichen und Suchen einfach total viel Spaß«, sagt Lejawka. Inzwischen hat er für sein Hobby ein Kleingewerbe angemeldet, so dass er die Beratung für jedermann anbieten darf.

»Gesetzlich geregelt ist, dass der Grundversorger sich immer kümmern muss, wenn mit einem anderen Anbieter etwas nicht klappt«, weiß der Energieberater. Niemand dürfte und werde jemals ohne Strom oder Gas sein. Es sei denn, er zahlt nicht.

Aber, so meint Krystian Lejawka, der Grundversorger sei in der Regel auch der teuerste Anbieter. Überhaupt seien die Stromversorger in Deutschland im europäischen Vergleich die teuersten. »Aber viele Menschen haben Angst, zu wechseln, auch wenn sie sich über Erhöhungen ärgern. Deshalb werden die Grundversorger immer die teuersten Versorger bleiben«, glaubt der Berater.

LED-Lampen einsetzen

Die größte Ersparnis, die Lejawka einmal für einen Kunden erreicht hat, waren 1500 Euro im Jahr. »Das ist allerdings eher die Ausnahme. Aber durchschnittlich 90 bis 100 Euro Einsparungen je nach Anbieter sind immer drin«, meint der Berater, der davon ausgeht, dass ein Vier-Personen-Haushalt etwa 3500 Kilowattstunden Strom jährlich verbrauche, was etwa 80 Euro monatlich koste. Als Spartipp rät er zum Beispiel gern zum Einsatz von LED-Lampen. Was den Stromverbrauch angehe, meint er aber auch, dass durch die Nutzung von Elektrofahrzeugen noch einiges auf die Kunden zukommen werde.

Wer mehr über die Energieberatung wissen möchte, kann sich auf der Homepage von Krystian Lejawka informieren.

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