Mi., 22.05.2019

Planer informiert Ausschuss über Maßnahmen und Bebauungsplan So soll die neue Kreisleitstelle aussehen

So soll das neue Gebäude der Kreisfeuerwehrzentrale in Eilshausen aussehen. Der Neubau soll deutlich größer und einen Meter höher als das bestehende Gebäude werden. Geplant hat das Gebäude das Architekturbüro Planungsgruppe K aus Unna im Auftrag des Kreises.

So soll das neue Gebäude der Kreisfeuerwehrzentrale in Eilshausen aussehen. Der Neubau soll deutlich größer und einen Meter höher als das bestehende Gebäude werden. Geplant hat das Gebäude das Architekturbüro Planungsgruppe K aus Unna im Auftrag des Kreises.

Von Karin Koteras-Pietsch

Hiddenhausen (WB). Der Kreis Herford will in Eilshausen fünf Millionen Euro in umfangreiche Aus- und Umbauten der Feuerwehrzentrale investieren. Was noch fehlt, ist ein Bebauungsplan. Einen ersten Vorentwurf legte Michael Ahn vom Planungsbüro Wolters Partner dem Gemeindeentwicklungsausschuss vor.

»Die Kreisleitstelle wird quasi von rechts nach links gekrempelt«, beschrieb Ahn am Montagabend locker das Vorhaben des Kreises Herford. Bei seinem Vorentwurf für einen vorhabenenbezogenen Bebauungsplan, für den die Gemeinde Hiddenhausen zuständig ist, war Ahn exakt an das vom Kreis geplante Vorhaben gebunden: Umfangreiche Umbaumaßnahmen und ein vollständiger Neubau als Anbau im Bereich des heutigen Garagengebäudes seien geplant, trug Ahn vor.

So soll das neue Gebäude entlang der Meierstraße nicht nur deutlich größer, sondern auch einen Meter höher – elf statt wie bisher 10 Meter hoch – werden, erläuterte Ahn. Weiter werde die Atemschutzübungsstrecke ebenso wie die Schlauchpflegeanlage erneuert.

29 weitere Stellplätze

»Stellplätze und Garagen sind den Erfordernissen der modernen Fahrzeuge anzupassen«, führte der Diplom-Ingenieur und Stadtplaner weiter aus. Leitstellenräume für die Redundanz mit dem Kreis Minden-Lübbecke, neue Sanitäreinrichtungen, Aufenthalts- und Ruheräume, Büros und Ausbildungsräume seien außerdem vorgesehen. 16 Alarmstellplätze und 29 weitere Stellplätze sowie weiterhin zwei Zu- und Abfahrten sind darüber hinaus geplant.

Eine Geräuschimmissionsprognose für das Vorhaben hat Ahn im Zuge des Bebauungsplanverfahrens bereits eingeholt. Das Gutachten kommt zu dem Ergebnis, dass die gesetzlichen Richtwerte des Immissionsschutzrechts in allen drei Betriebsmodi eingehalten werden: im Alltag, während einer Übung und bei einem Einsatz.

Voraussetzung für die Einhaltung der Richtwerte, so heißt es in dem Gutachten weiter, sei aber auch die Einhaltung von bislang schon praktizierten Maßnahmen wie dem Ausfahren der Fahrzeuge in der Nacht nur über die Königsberger Straße, dem Schließen der Tore der Waschhalle bei Hochdruckreiniger-Arbeiten oder die Einhaltung der Geräusch-Obergrenzen für die neuen technischen Anlagen.

Bürgerinformation in der Leitstelle

Das gesamte Gelände soll von Grünflächen eingefasst werden, teils mit Bäumen, teils mit Rasenflächen. Eine Erweiterung des Geländes ist aufgrund der umliegenden Bebauung nicht möglich.

Im weiteren Verfahren wird Michael Ahn Stellungnahmen aller Träger öffentlicher Belange einholen. Zudem sollen natürlich auch die Bürger gehört werden. Eine Information der Öffentlichkeit soll frühestens Ende Juni natürlich in der Leitstelle erfolgen. Die Ergebnisse wird Stadtplaner Michael Ahn in seine Planungen einbauen und dem Ausschuss zur weiteren Beratung in der September-Sitzung vorlegen.

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