Di., 04.06.2019

Nach Mord in Hiddenhausen: Polizei untersucht Chats aus dem Handy des Mannes Bluttat vor Bäckerei: Verdächtiger bestreitet Tat

Trauerende haben Blumen und Kerzen am Tatort abgelegt.

Trauerende haben Blumen und Kerzen am Tatort abgelegt. Foto: Kathrin Weege

Hiddenhausen (WB/ca). Der 30-jährige Türke aus Herford, der sich nach dem Mord an dem Deutsch-Libanesen Raschad A. (31) der Polizei gestellt hat , bestreitet die Tat.

Nach Informationen des WESTFALEN-BLATTES hat er bei der Mordkommission angegeben, er sei am Freitag nur zur Polizei gegangen, weil sein Nachbar ihm gesagt habe, er werde gesucht.

Der 30-Jährige soll weiter ausgesagt haben, er habe sich am vergangenen Dienstag mit Raschad A. um Geld gestritten. Raschad A. habe ihn dann mit einem Totschläger so schwer am Kopf verletzt, dass er ins Krankenhaus gefahren sei. Er habe Raschad A. danach nicht wiedergesehen.

Der Deutsch-Libanese war zwei Tage darauf, am Donnerstag, in Hiddenhausen niedergestochen worden – angeblich mit mehreren Stichen in den Rücken. Mordkommission und Staatsanwaltschaft nehmen dem Verdächtigen seine Version nicht ab.

Die Polizei untersucht unter anderem Chats aus dem Handy des Mannes. So soll er schon kurz nach dem Mord über den Tod des 31-Jährigen gechattet haben. Unklar ist wohl noch, woher er die Information hatte. Das Opfer soll am Mittwoch im Libanon beerdigt werden.

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