Mo., 02.09.2019

16. Auflage von »Schweicheln Rock City« lockt 1000 Besucher auf den Schützenplatz Mehr als ein Rockfestival

Erstmals traten zwei Bands der Musikschule Herford auf, neben »Secret Mayhem« standen »Bunch of Panic« (Foto) auf der Bühne. Die 16. Auflage von »Schweicheln Rock City« lockte wieder viele Besucher auf den Schützenplatz.

Erstmals traten zwei Bands der Musikschule Herford auf, neben »Secret Mayhem« standen »Bunch of Panic« (Foto) auf der Bühne. Die 16. Auflage von »Schweicheln Rock City« lockte wieder viele Besucher auf den Schützenplatz. Foto: Steffen

Von Raphael Steffen

Hiddenhausen (WB). Zugegeben: Hiddenhausen ist nicht Wacken. Aber wenn es Jahr für Jahr klappt, etwa 1000 Besucher in die »Schweicheln Rock City« (SRC) zu locken, können die Verantwortlichen nicht viel falsch machen. Am Samstag fand das Festival zum 16. Mal statt.

Bei herrlichem Sommerwetter kamen viele Gäste, um bei freiem Eintritt den Bands zuzuhören, zu feiern, zu tanzen oder einfach einen schönen Abend mit Freunden zu verleben. Auf den beiden Bühnen traten zwölf Gruppen und Solokünstler auf. Die Band »From the Vault«, die als letzte vorgesehen war, musste ihre Teilnahme kurzfristig absagen. Das störte nicht weiter: Die Menschen feierten trotzdem bis tief in die Nacht.

»Bühnen schaffen und nutzen für den Nachwuchs aus der Region: Das ist unser Anspruch«, erklärte Jan Bergmann vom Organisationsteam der Herforder Falken, die SRC jedes Jahr veranstalten.

Nicht nur Rock- und Metalbands

Das Programm wurde um 16:30 Uhr vom Tanztheater Gladys eröffnet. Die Kinder der Tanzschule aus Hiddenhausen, geleitet von Martina Gladys, waren schon im vorigen Jahr auf viel Zuspruch gestoßen. Diesmal führten sie das Stück »Als der Herr Nordwind die Farben mitnahm« auf und ernteten viel Applaus.

Auch das ist Teil des Erfolgsrezepts von »Schweicheln Rock City«: Trotz des Namens gibt es nicht nur Rock- und Metalbands. Deswegen ist es längst nicht mehr nur ein Musikfestival, sondern auch ein modernes kleines Dorffest für alle Schweichelner. »Wir öffnen am Nachmittag das Programm für Familien«, erklärte Philip Karsch, einer der Organisatoren. Viele nahmen das Angebot dankend an. Das Spielmobil der »Rasende Falke« kümmerte sich um die Bespaßung der Kinder. Für Essen und Trinken war ebenfalls gesorgt. Etwa 60 ehrenamtliche Helfer waren im Einsatz.

Ein bisschen Wacken-Stimmung

Erstmals traten zwei Bands der Musikschule Herford auf, »Bunch of Panic« und »Secret Mayhem«. Sie spielten vor allem Coverversionen wie »In The End« von Linkin Park oder »Smells Like Teen Spirit« von Nirvana. »Driftwood« gab eines ihrer letzten Konzerte, da sich die Gruppe demnächst auflösen wird. Mit fortschreitender Zeit wurde das Programm rockiger. »The Art of Losing«, »4KnoX« oder »Don’t Call It Dad« sorgten dann doch für etwas Wacken-Stimmung, während sich die Nacht über Schweicheln senkte.

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