Di., 03.09.2019

Hinterlandbebauung zwischen Oberer und Unterer Wiesestraße möglich – Ausschuss berät am Montag 20 Baugrundstücke in Sundern?

Hier ist noch ganz viel Grünfläche: In den Gärten zwischen Oberer und Unterer Wiesestraße könnte Hinterlandbebauung entstehen.

Hier ist noch ganz viel Grünfläche: In den Gärten zwischen Oberer und Unterer Wiesestraße könnte Hinterlandbebauung entstehen.

Hiddenhausen (WB/kop). Weiteres Bauland für Sundern – diesen Wunsch äußerten etliche Bürger im Rahmen der Dorfwerkstatt in dem Ortsteil. Und diesem Wunsch könnte demnächst entsprochen werden. Der Gemeindeentwicklungsausschuss wird sich am kommenden Montag, 9. September, damit beschäftigen.

Wie Alexander Graf, Leiter des Amtes für Gemeindeentwicklung, betonte, wolle die Gemeinde nicht mehr auf der grünen Wiese bauen. Man könne aber den Innenbereich noch vergrößern. Konkret geht es um Hinterlandbebauung auf der Fläche zwischen der Oberen und der Unteren Wiesestraße. An beiden Straßen hätten die Anwohner bis kurz vor der Einmündung Neuer Kamp die Möglichkeit, ihre Gärten als Bauland zur Verfügung zu stellen.

Gleich mehrere Varianten hat die Gemeinde für die Erschließung erarbeitet. Variante 1 schlägt eine Straße zwischen den Gärten entlang der Grundstücke vor. So könnten die Grundstücke auf beiden Seiten erschlossen werden. Variante 2 zeigt eine Straße auf, die nur die unteren Grundstücke erschließt.

Stichwege zwischen den Grundstücken

Weitere Varianten enthalten Stichwege zwischen den Grundstücken, die eine Zufahrt zu den neuen Baugrundstücken ermöglichen: entweder einen Stichweg zwischen zwei Häusern für zwei neue Grundstücke (Variante 3) oder einen Stichweg für jeweils ein neu zu erschließendes Grundstück (Variante 4). Eine Bürgerversammlung hat bereits stattgefunden. Jeder einzelne Eigentümer der betroffenen Grundstücke wurde bereits zweimal angeschrieben und gebeten, sich bis Ende August zu äußern.

Die meisten Anwohner haben bereits geantwortet. Alexander Graf ist dabei, diese Antworten auszuwerten. Entsprechend der Anliegen der Anwohner können die Ausschussmitglieder sich nun für eine Variante entscheiden, danach können dann Baugenehmigungen erteilt werden. Das Konzept muss zur Genehmigung beim Kreis vorgelegt werden.

Im Idealfall, so Graf, können hier 20 Baugrundstücke neu entstehen. 90 Prozent der Straßenbaukosten müssen die Anlieger zahlen. Diese Kosten, so Graf, würden vermutlich auf die Käufer umgelegt.

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