Feuer bricht im Schlafzimmer aus – weitere Bewohner des Hauses im Krummer Weg können sich retten – mit Video
Mann (33) stirbt bei Wohnungsbrand

Hiddenhausen (WB). Bei einem Wohnhausbrand im Krummen Weg in Eilshausen ist am frühen Sonntagmorgen ein 33-jähriger Mann ums Leben gekommen. Drei weitere Bewohner konnten sich ins Freie retten.

Sonntag, 29.09.2019, 10:04 Uhr aktualisiert: 29.09.2019, 17:44 Uhr
Das Feuer brach im ersten Obergeschoss des Hauses aus. Foto: Kathrin Weege
Das Feuer brach im ersten Obergeschoss des Hauses aus. Foto: Kathrin Weege

Nach Angaben der Feuerwehr war  das Feuer im Schlafzimmer im ersten Obergeschoss ausgebrochen. Es kam zu einer massiven Rauchentwicklung.

 Als um 8.31 Uhr die Alarmierung erfolgt, rückt die Hiddenhauser Feuerwehr mit allen Löschgruppen aus.  »Uns erreichte direkt die Meldung, dass sich noch ein Vermisster im Haus befindet«, so Wehrleiter Mario Daume. Ein Löschtrupp gelangt  direkt über das Treppenhaus, ein anderer  über die Drehleiter und den Balkon in die Wohnung.  Dort  finden die Einsatzkräfte den  33-Jährigen – für ihn aber  kommt jede Hilfe zu spät. 

Keine Angaben zur Brandursache

Zur möglichen Brandursache konnte die Feuerwehr am Sonntag zunächst keine Angaben machen. Ein Polizist vor Ort sagte, dass möglicherweise eine Stehleuchte mit Papierschirm umgefallen war und so das Feuer ausgelöst haben könnte. Diesen Hinweis soll ein Bewohner  gegeben haben. Die drei Personen, die das Haus rechtzeitig verlassen konnten, sollen alle im Alter zwischen 30 und 40 Jahre alt sein.

Brand in Hiddenhausen

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Gegen 13 Uhr hatte die Feuerwehr den Brand so gut wie gelöscht. »Wir überprüfen das Gebäude noch auf mögliche Glutnester«, sagte Mario Daume. Nachdem das Feuer unter Kontrolle war, übernahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen und untersuchte die Brandstelle. »Mit einem Ergebnis   ist voraussichtlich erst in den nächsten Tagen zu rechnen«, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage.  

Unterbringung der Bewohner

Da es bei dem Feuer einen Toten gab, sei es wahrscheinlich, dass der Brandort von der Polizei beschlagnahmt werde. »Das muss noch mit der Staatsanwaltschaft besprochen werden«, so der Beamte weiter.  Da das Haus nach dem Feuer nicht mehr bewohnbar ist, wurde das Ordnungsamt eingeschaltet. »Die Mitarbeiter kümmern sich   um die Unterbringung der Bewohner«, erklärte Daume. 

Im Einsatz waren alle Hiddenhauser Löschgruppen – insgesamt etwa 50 Feuerwehrmänner und -frauen.   Zur Sicherheit wurde zusätzlich die Drehleiter aus Herford  angefordert, sie wurde aber nicht benötigt.  Die Leitung hatte  Bernd Gante, stellvertretender Wehrführer. Außerdem waren Notarzt und Rettungswagen vor Ort. 

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