Do., 10.10.2019

Peter Bauer ist neuer Fischereiberater im Kreis Herford »Ihr Fachwissen ist gefragt«

Zwölf Jahre lang war Peter Burg aus Vlotho (links) Fischereiberater des Kreises Herford. Er hat das Ehrenamt auf eigenen Wunsch niedergelegt. Als Nachfolger begrüßte Landrat Jürgen Müller jetzt Peter Bauer (rechts) aus Bünde.

Zwölf Jahre lang war Peter Burg aus Vlotho (links) Fischereiberater des Kreises Herford. Er hat das Ehrenamt auf eigenen Wunsch niedergelegt. Als Nachfolger begrüßte Landrat Jürgen Müller jetzt Peter Bauer (rechts) aus Bünde. Foto: Ralf Meistes

Von Ralf Meistes

Hiddenhausen (WB). Bei Verschmutzungen in Werre oder Else ist hier Rat ebenso gefragt wie bei der Frage nach den Fischbeständen: Der Kreis Herford hat seit heute einen neuen Fischereiberater.

Burg war 12 Jahre lang Fischereiberater im Kreis

Peter Bauer aus Bünde heißt der neue Kreis-Fischereiberater. Er übernimmt das Amt von Peter Burg (Vlotho), der nach 12 Jahren sein Ehrenamt auf eigenen Wunsch niedergelegt hat. Landrat Jürgen Müller bedankte sich bei Burg für dessen Engagement in den vergangenen Jahren und wünschte dessen Nachfolger zugleich alles Gute. »Ihr Fachwissen ist gefragt«, betonte der Landrat.

Der Fischereiberater der unteren Fischereibehörde für den Kreis Herford meldet unter anderem Verstöße gegen das Fischereigesetz. Zugleich achtet er auf einen angemessenen Fischbestand in den Gewässern des Kreises und er genehmigt Fischereipachtverträge sowie Veranstaltungen in der Fischerei.

Zugangswege zu Gewässern bestimmen

Bei extremen Verschmutzungen eines Gewässers, beispielsweise vor einigen Jahren in der Else, werden sie zu Rate gezogen. Darüber hinaus legt der Fischereiberater auch die Zugangswege zu bestimmten Gewässern fest.

»Ich habe das Amt immer gerne ausgeübt. Es freut mich, dass ich es in so erfahrene Hände legen kann«, sagte Peter Burg bei seiner Verabschiedung. Der Vlothoer ist seit 63 Jahren im Angelverein aktiv. Das Amt des Fischereiberaters übte er seit Februar 2007 aus. Nebenbei hat er vor zehn Jahren auch noch einen Pilzverein gegründet.

Auch wenn Gewässer vermüllt oder Bäche verschlammt sind, kümmert sich der Fischereiberater darum.

Immer weniger Aale

Fische, die in der Werre häufiger vorkommen, sind laut Burg die Forelle und die Äsche. Rückläufig sei, beispielsweise auch in der Else, seit einigen Jahren der Aal. »Der wird vorher weggefangen beziehungsweise kommt nicht mehr an den Staustufen vorbei«, beschreibt der neue Fischereiberater, Peter Bauer, das Problem. Der Bünder ist zunächst für vier Jahre ernannt. Für ihn, aber auch für den scheidenden Fischereiberater hatte der Landrat einen Blumenstrauß als Geschenk mitgebracht.

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