Fr., 11.10.2019

AWO feiert im Treffpunkt ihr 60-jähriges Bestehen »In Sundern hältman zusammen«

Vorsitzende Heike Rieso, Bürgermeister Ulrich Rolfsmeyer, Egon und Marita Schäffer, Pastor Kai-Uwe Spanhofer sowie Helga Schulz, Leiterin des Helferkreises (von rechts), freuen sich über die vielen Gäste, die beim Fest der AWO Sundern dabei sind.

Vorsitzende Heike Rieso, Bürgermeister Ulrich Rolfsmeyer, Egon und Marita Schäffer, Pastor Kai-Uwe Spanhofer sowie Helga Schulz, Leiterin des Helferkreises (von rechts), freuen sich über die vielen Gäste, die beim Fest der AWO Sundern dabei sind. Foto: Koteras-Pietsch

Von Karin Koteras-Pietsch

Hiddenhausen (WB). Die Tische sind liebevoll gedeckt, es duftet nach Kaffee, auf dem einen oder anderen Platz steht ein Gläschen Sekt. Im AWO-Treff an der Unteren Wiesenstraße steht Donnerstagnachmittag nicht eine der üblichen Zusammenkünfte an. Hier wird das 60-Jährige Bestehen des AWO-Ortsvereins gefeiert.

»Ich bin quasi damit groß geworden, habe die AWO sozusagen mit der Muttermilch aufgesogen«, sagt Heike Rieso, die noch nicht geboren war, als die AWO Sundern 1959 gegründet wurde. Aber den Verein kennt sie sehr genau. Ihre Mutter gehört zum Helferkreis des Ortsvereins und Vater Egon Schäffer war 38 Jahre Vorsitzender. Bis er vor zwei Jahren nicht mehr wollte. Weil sich so leicht kein anderer fand, übernahm Tochter Heike das Amt.

Sie macht es gern und sie und ihr Vater lächeln, wenn sie aus der langjährigen Geschichte des Ortsvereins erzählen. »Erster Vorsitzender war Helmut Kolbe, ihm folgten Gisela Häusler und Heinrich Lücking, bevor ich als vierter Vorsitzender den Verein übernahm«, erinnert sich Schäffer. Die ersten Versammlung fanden in Privaträumen statt – bis der Verein schon 1961 sein eigenes »Zuhause« an der Unteren Wiesenstraße 55 bekam, in dem er noch heute beheimatet ist.

Persönliches Engagement

Am 10. Dezember 1961 habe dort die erste Altenfeier mit gut 100 Gäste stattgefunden, erinnert sich Heike Rieso. Gemeinsam mit ihrem Vater beschreibt sie das, was den AWO-Ortsverein ausmacht: Es ist das persönliche Engagement der vielen Helfer, die nie danach fragen, was ihnen selbst ihr Einsatz nutzt. »Sie alle machen das, weil es den Zusammenhalt stärkt«, sind sich Heike Rieso und Egon Schäffer einig.

Gleichzeitig zählen sie die vielen Veranstaltungen auf, die das Vereinsleben prägen: die Saisonfeiern zu Karneval, im Frühling oder im Sommer. Es gibt die regelmäßigen Zusammenkünfte einmal im Monat und im 14-tägigen Rhythmus das Spielen und Klönen, außerdem werden ein Mai- und ein Weihnachtsbaum auf dem Dorfplatz aufgestellt.

Höhepunkt, so Rieso, sei immer die Weihnachtsfeier. »Da werden auch langjährige Mitglieder geehrt.« Der Vorsitzenden, die sich übrigens dringend mehr jüngere Leute in der AWO wünscht, stehen ihr heute ihr Vater Egon Schäffer als Stellvertreter sowie Friedel Husemann als Schriftführer und Hannelore Obermark als Kassiererin zur Seite.

Und weil eine Party nichts ohne Gäste ist, haben die Sunderaner am Donnerstag auch AWO-Vertreter aus Schweicheln, Kreisvorsitzende Gisela Kucknat, Pastor Kai-Uwe Spanhofer und Bürgermeister Ulrich Rolfsmeyer begrüßt. Der Verwaltungschef betonte in seiner Ansprache einen wichtigen Aspekt: »In Sundern hält man zusammen.«.

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