Sa., 09.11.2019

Neueröffnung des Wehrmann-Supermarktes im Februar Edeka in Eilshausen wächst und wächst

Geschäftsführer und Bauherr Peter Wehrmann mit dem Bauplan: Täglich geht er auf die Baustelle seines neuen Supermarktes in der Eilshauser Dorfmitte. Im Februar soll Eröffnung sein – dann gehört der Markt mit zu den modernsten der Wehrmann-Gruppe.

Geschäftsführer und Bauherr Peter Wehrmann mit dem Bauplan: Täglich geht er auf die Baustelle seines neuen Supermarktes in der Eilshauser Dorfmitte. Im Februar soll Eröffnung sein – dann gehört der Markt mit zu den modernsten der Wehrmann-Gruppe. Foto: Hillebrenner

Von Bärbel Hillebrenner

Hiddenhausen (WB). Es ist eine aufregende Zeit für Peter Wehrmann (63). Der Geschäftsführer der Edeka-Wehrmann-Gruppe beobachtet täglich von seinem Bürofenster aus den Fortgang der Bauarbeiten seines neuen Marktes in Eilshausen. »Ich gehe jeden Tag über die Baustelle. Ich muss doch wissen, was los ist.« Die Neueröffnung ist für den 27. Februar geplant.

Im Moment ist es nicht leicht, zum Edeka-Supermarkt in der Eilshauser Dorfmitte zu kommen: Die Löhner Straße ist genau in der Höhe voll gesperrt, aber immerhin sind die Zufahrten gut ausgeschildert. Die Kunden scheinen die Behinderungen in Kauf zu nehmen – sie kommen trotzdem, nehmen an Baustellenführungen teil und beobachten ebenso wie der Chef das Gewusel der Handwerker.

Ausreichende Zufahrten

Die Arbeiten lägen gut im Zeitplan, sagt Peter Wehrmann, auch wenn bei einem so großen Projekt immer irgendetwas dazwischenkommen kann. Aber Wehrmann wäre nicht der erfolgreiche Kaufmann, wenn er in Problemen denken würde. »Wir finden immer eine Lösung, schließlich wollen wir den Hiddenhausern ab Februar etwas ganz Besonderes bieten.« Dafür investiert der Unternehmer mehrere Millionen Euro. Wie viel, darüber spricht er nicht. »Es ist schon eine verflixt hohe Summe.«

Geld wird auch für das Umfeld ausgegeben: Es werden mehrere Zu- und Abfahrten gebaut, die Löhner Straße erhält eine eigene Abbiegespur zum Marktgelände. Die jetzt gesperrte Kurze Straße wird neu asphaltiert und ist danach die Verbindung zwischen neuem und altem Gelände; auf dem wird zusätzlich ein kleines Fachmarktzentrum gebaut mit Textilanbieter, Drogerie und Landkaufhaus.

Meinung der Mitarbeiter zählt

Seit Wochen läuft bereits der Innenausbau; sämtliche Versorgungsleitungen müssen erst verlegt werden, bevor es an den Bau der Ladenausstattung geht. Aufs Dach kommt eine Photovoltaikanlage, Nachhaltigkeit ist dem Geschäftsführer wichtig. Auch die Verwaltung der Wehrmann-Gruppe bekommt hier ihre neuen Büros, in einer zweiten Ebene. Quasi von oben hat der Chef dann alles im Blick, wenngleich er ganz und gar nicht abgehoben ist. »Die Nähe zu meinen Mitarbeitern, deren Meinung und deren Aus- und Fortbildung liegen mir am Herzen. Wir duzen uns alle, auch die 24 Azubis dürfen Peter zu mir sagen.«

In achter Generation – Tochter Julia leitet den Markt in Herford – hat die Familie Wehrmann mit Lebensmitteln zu tun. »Angefangen hat alles schon im 18. Jahrhundert«, sagt der Kaufmann. In Eilshausen sei der erste Laden mal gerade 25 Quadratmeter groß gewesen – der neue Supermarkt dagegen wird 2500 haben. Er soll ein Einkaufserlebnis von hochwertiger Verweilqualität bieten.

Was wird neu?

Der gesunde und genussvolle Umgang mit Lebensmitteln wird in einer Event-Küche im Mittelpunkt stehen. Hier wird es Koch-Shows und Vortragsveranstaltungen für Kunden und Mitarbeiter sowie Schulungen geben. Frisch gekocht wird auch in der eigenen Markt-Küche in der Fleischabteilung: »Es gibt deftige deutsche Hausmannskost, vom Schnitzel über Rouladen bis zur Frikadelle, zum Mitnehmen oder Sofortverzehr«, sagt Peter Wehrmann. Wer es eher südländisch mag, bekommt leckere Gerichte im Restaurant La Vida. Ein Bäcker, ein Lotto-Tabak-Shop und eine Postfiliale bleiben auch im neuen Eingangsbereich platziert.

Der alte Supermarkt wird abgerissen, dort entsteht die Parkfläche, auf der weniger, dafür aber breite Stellplätze vorgehalten werden. Wer mit dem Elektroauto kommt, kann auch Strom tanken: »Es wird eine Ladesäule errichtet«, sagt Wehrmann. Der Eilshauser Markt wird der erste sein, in dem das Self-Scanning an der Kasse angeboten wird – wenige Teile könnten Kunden dann selbst einscannen.

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