Kommentar zur Stichwahl bei der Bürgermeisterwahl in Hiddenhausen
Jetzt müssen sie ranklotzen

Hiddenhausen (WB). Auch wenn SPD-Kandidat Andreas Hüffmann deutlich mehr Stimmen als sein Mitbewerber Ulrich Hempelmann von der CDU geholt hat – ein Selbstläufer, wie bei den vergangenen Wahlen, bei denen Ulrich Rolfsmeyer für die SPD antrat, war es dann für die SPD doch nicht.

Montag, 14.09.2020, 10:19 Uhr aktualisiert: 14.09.2020, 10:40 Uhr
Gespannt verfolgen die SPD-Männer Henrick Franke, Andreas Hüffmann und Ulrich Rolfsmeyer (von links) die Wahlergebnisse. Foto: Koteras-Pietsch
Gespannt verfolgen die SPD-Männer Henrick Franke, Andreas Hüffmann und Ulrich Rolfsmeyer (von links) die Wahlergebnisse. Foto: Koteras-Pietsch

Hüffmann verfehlte knapp sein Ziel, im ersten Anlauf die Bürgermeisterwahl zu gewinnen.

Das Ergebnis zeigt, dass in Hiddenhausen in Teilen ein politisches Umdenken stattgefunden hat. Die SPD verlor fast sieben Prozent, die CDU konnte ihr Ergebnis leicht verbessern, die Grünen holten gar annähernd doppelt so viele Stimmen wie 2014.

Jetzt heißt es für die Kandidaten ranklotzen. Noch einmal alles geben. Die Bürger überzeugen. Ganz gleich wie. Ob per Internet, an Infoständen oder bei Hausbesuchen. Der Wahlkampf geht weiter. Und viel Zeit bleibt nicht, bis die Wähler am 27. September entscheiden, wer künftig in Hiddenhausen regieren wird.

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