Kindertagesstätte Häver nimmt offiziell Betrieb auf – Umbau kostet 1,1 Millionen Euro
Aus Grundschule wird Kita

Kirchlengern (WB). Mit einem Sommerfest ist jetzt die neue AWO-Kita Häver eröffnet worden. 44 Mädchen und Jungen werden derzeit in den Räumlichkeiten an der Schloßstraße betreut. Vor einigen Jahren befand sich an dieser Stelle die inzwischen geschlossene Grundschule Häver.

Montag, 08.07.2019, 15:55 Uhr aktualisiert: 08.07.2019, 15:58 Uhr
Viel Spaß beim Kita-Sommerfest hatten Tim (vorne links) und Leonie (vorne rechts). Aktuell werden in der Kita Häver 44 Kinder betreut. Foto: Hilko Raske
Viel Spaß beim Kita-Sommerfest hatten Tim (vorne links) und Leonie (vorne rechts). Aktuell werden in der Kita Häver 44 Kinder betreut. Foto: Hilko Raske

Auf die Vorgeschichte der neuen Kindertagesstätte ging Klaus-Ulrich Pustlauk, Präsidiumsmitglied der AWO OWL, ein. »Ende 2016 gab es die ersten Anzeichen, dass das Betreuungsangebot in Kirchlengern nicht auskömmlich war«, sagte Pustlauk. Deshalb habe die AWO OWL zunächst eine provisorische Gruppe mit 15 Plätzen für Kinder über drei Jahren in der AWO-Kita Zappel in Südlengern-Dorf eingerichtet. »Im Juni 2017 bekamen wir schließlich den Zuschlag für eine dreigruppige Einrichtung in der umgebauten ehemaligen Grundschule Häver.«

Baubeginn im Mai 2018

Baubeginn sei dann im Mai 2018 gewesen. Bereits im April 2018 habe man Tina Wehmann als neue Einrichtungsleiterin eingestellt, die bis zum Umzug die provisorische Gruppe von 23 Kindern leitete. »Diese wurde im Sommer 2018 aufgrund des hohen Bedarfs sogar noch um sieben Plätze für Kinder unter drei Jahren erweitert.« Im November des vergangenen Jahres seien dann schließlich die provisorischen Gruppen aus der Kita Zappel nach Häver gezogen.

Eigene Küche

»Das war damals hier noch eine Baustelle«, erinnert sich Tina Wehmann. Pünktlich zum Sommerfest sei man aber praktisch mit allem fertig geworden. In der neuen Kita gebe es nun eine Gruppe für Kinder bis drei Jahren, eine weitere für Kinder von zwei bis sechs Jahren und eine für Mädchen und Jungen von drei bis sechs Jahren. Die Kita verfüge über jeweils drei Gruppen-, Schlaf- und Nebenräume. Zudem gebe es eine Turnmöglichkeit und ein großes Außengelände. Für die Verpflegung werde in einer eigenen Küche gesorgt. Um die Kinder kümmerten sich aktuell neun Erzieherinnen, hinzu kämen eine Köchin und eine Hauswirtschaftskraft, informierte Wehmann.

Umbau kostet 1,1 Millionen Euro

Der Umbau habe insgesamt etwa 1,1 Millionen Euro gekostet, so Martina Grün, Projektleitung Bau bei der AWO OWL. »Der Altbau wartete mit einigen Überraschungen auf. So waren die Träger eines Laubengangs marode und mussten komplett erneuert werden.« Die Größe der Kita richte sich nach den Vorgaben, wie sie der Gesetzgeber formuliert habe. »Für die drei Gruppen haben wir je zweimal 185 Quadratmeter und einmal 160 Quadratmeter Fläche«, sagte Grün.

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