Di., 05.11.2019

Kino Lichtblick erhält eine neue Soundanlage Film wird zum Klangerlebnis

Bürgermeister Rüdiger Meier (links) und Philipp Murday vom Kino Lichtblick vor den neuen Lautsprecherboxen. Anschaffung und Installation der neuen Anlage kosteten insgesamt 14.245 Euro. Dazu gab es einen Zuschuss der Filmförderungsanstalt.

Bürgermeister Rüdiger Meier (links) und Philipp Murday vom Kino Lichtblick vor den neuen Lautsprecherboxen. Anschaffung und Installation der neuen Anlage kosteten insgesamt 14.245 Euro. Dazu gab es einen Zuschuss der Filmförderungsanstalt. Foto: Hilko Raske

Von Hilko Raske

Kirchlengern  (WB). Kinofans wissen das: Erst mit dem richtigen Sound wird ein Film auf der Leinwand zum Erlebnis. In den Genuss dieses besonderen Erlebnisses kommen nun auch Besucher des kommunalen Kinos Lichtblick.

Dort ist eine neue Soundanlage installiert worden. Die Kosten dafür – inklusive Installation: immerhin 14.245 Euro. »Diese Anschaffung ist durch ein Förderprogramm der Filmförderungsanstalt (FFA) und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien ermöglich worden«, informiert Philipp Murday. Murday ist der Mann hinter dem Kino Lichtblick: So wählt er das Programm aus, schaut sich zahllose Filmtrailer an und liest Kritiken über angesagte oder weniger angesagte Filmneuheiten.

Dass das Lichtblick in den Genuss von Fördermitteln gekommen ist, freut ihn besonders. Denn in der Regel werden Kinos in der Provinz durch die FFA eher übersehen. »Dieses Förderprogramm richtet sich aber speziell an Gemeinden mit bis zu 25.000 Einwohnern und soll dazu beitragen, die kulturelle Vielfalt in der deutschen Kinolandschaft zu erhalten und einen Beitrag dazu zu leisten, gleichwertige Lebensverhältnisse in den ländlichen Räumen zu erreichen«, informiert er.

Seit seiner Eröffnung im Jahr 1992 wurde im Lichtblick eine Soundanlage mit Komponenten aus dem sogenannten PA-Bereich betrieben. Dabei handelt es sich um Anlagen, mit denen große Flächen möglichst gleichmäßig beschallt werden sollen – beispielsweise die Innenräume von Kinos. Allerdings sei dieses System bei Filmvorführungen immer häufiger an seine Grenzen gestoßen. »Bei älteren Film-Produktionen, die in Stereo laufen, war es beispielsweise schwierig, die Stimmen der Darsteller von den Umgebungstönen zu trennen. Und den Surround-Sound, wie er charakteristisch ist für einen neuen Film wie ›Bohemian Rhapsody‹, konnte die alte Anlage nicht wirklich schaffen«, stellt Murday fest.

Damit die neue Anlage gekauft und installiert werden konnte, hatte sich auch die Gemeinde Kirchlengern mit einem Zuschuss an der Investition beteiligt. So kamen von der FFA genau 9802,13 Euro, den Rest stockte die Verwaltung auf. Von der neuen Klangqualität überzeugte sich vor Ort gleich Bürgermeister Rüdiger Meier. Von den ersten Minuten des Films »Bohemian Rhapsody« war er jedenfalls begeistert. »Nachdem die Bildwiedergabe bereits digital erfolgt, ist nun auch die Tontechnik auf dem neuesten digitalen Stand«, so Rüdiger Meier.

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