Mo., 18.11.2019

Junges Theater mit viel Humor Kirchlengern tritt in der Gesamtschule auf »Willkommen in Schmockholm«

Beginn der Ferien in Schmockholm: Die fünf Mädchen sind sichtlich unmotiviert die Zeit an der Nordsee zu verbringen.

Beginn der Ferien in Schmockholm: Die fünf Mädchen sind sichtlich unmotiviert die Zeit an der Nordsee zu verbringen.

Von Sina-Luisa Brandt

Kirchlengern (WB). »Willkommen in Schmockholm – auf Augenhöhe mit den Wintervögeln«: So lautet das Motto einer Ferienwoche für fünf pubertierende Mädchen. Hinter diesem Titel verbirgt sich eine turbulente Komödie. Premiere feierte das Stück, das vom »Jungen Theater Kirchlengern« aufgeführt wurde, im Forum der Kästner-Gesamtschule.

Unter der Leitung von Regisseur Michael Schmalz entstand in Kooperation mit der Gemeindebücherei Kirchlengern bereits das vierte Stück des Ensembles. Bürgermeister Rüdiger Meier ging in seiner Begrüßungsrede kurz auf die Geschichte des Ensembles ein: »Aus einer gemeinsamen Idee von der Gemeindebücherei und Regisseur Michael Schmalz entstand im Jahr 2016 eine Theater-AG. Das Ziel war, Jugendliche für den Umgang mit Sprache und Literatur zu begeistern.«

Fesselnd und humorvoll

Dass auch die vierte Aufführung fesselnd, humorvoll und sehr kurzweilig ist, bewies das Ensemble anschließend. Immerhin spielt das Stück im Ferien-Camp Schmockholm. Die Wasserleitungen sind defekt, es gibt nur ein paar Eimer Wasser und die Betreiber Momo und Kosima Schmatje sind ganz spezielle Persönlichkeiten.

Für Momo geht sein Klavier, welches dringend gestimmt werden muss, vor allem anderen vor. Kosima wartet sehnsüchtig darauf, dass ihr Ehemann mit den Ferienkindern auf Exkursion ins Wattenmeer zur »ökologischen Spaßwoche« aufbricht. Immerhin erwartet sie Besuch von ihrem Liebhaber, der ein bekannter Schauspieler ist.

Fuß in der Toilette

Doch Kosima hat nicht mit der blinden Klavierstimmerin und ihrer lange nicht gesehenen Mutter gerechnet. Beim Versuch, sich vor dem ungeplanten Besuch zu verstecken, verletzt sich ihr Liebhaber am Fuß. Zur schnellen Linderung der Schmerzen steckt er seinen Fuß in die kühle Toilette – und bleibt stecken. Vorzeitig kommen dann auch noch die Kinder schlecht gelaunt von der Exkursion wieder und finden den berühmten Gast auf der Toilette.

 

 

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