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Di., 10.02.2015

Plädoyers unter Ausschluss der Öffentlichkeit – Angeklagter entschuldigt sich Haftstrafe für Heimleiter gefordert

Seit November steht Bernd K., der in Löhne, Hüllhorst und Cuxhaven Kinderheime betrieb, vor dem Landgericht Bielefeld.

Seit November steht Bernd K., der in Löhne, Hüllhorst und Cuxhaven Kinderheime betrieb, vor dem Landgericht Bielefeld.

Von Christian Althoff

Löhne (WB). Im Prozess gegen den früheren Kinderheimleiter Bernd K. (67) aus Löhne hat die Staatsanwaltschaft zwei Jahre und neun Monate Gefängnis gefordert.

Die Plädoyers wurden gestern hinter verschlossenen Türen gehalten. Nur die Opfer, die als Nebenkläger zugelassen waren, durften im Gerichtssaal bleiben. Die Nebenklage-Anwältinnen Heidi Saarmann und Sabine Blöbaum regten zwar an, die Zuschauer im Saal zu lassen. Doch die Kammer unter Vorsitz von Richter Carsten Nabel hatte keine Wahl: Eine recht neue Vorschrift im Gerichtsverfassungsgesetz besagt sinngemäß, dass die Plädoyers nicht öffentlich sein dürfen, wenn Teile der Verhandlung nicht öffentlich waren. Hintergrund der unter Juristen umstrittenen Vorschrift soll der Schutz von Zeugen und Opfern sein: Erwähnen Anwälte oder Staatsanwälte in ihren Plädoyers Zeugenaussagen, die vorher nicht öffentlich waren, würden diese so bekannt werden.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Dienstagsausgabe des WESTFALEN-BLATTS.

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