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Fr., 11.08.2017

Sparkasse Löhne-Bischofshagen: Landeskriminalamt wertet Spuren aus Räuber nach Überfall weiter auf der Flucht

Kurz nach dem Überfall auf die Sparkassen-Filiale Bischofshagen sichern Polizeibeamte Spuren für die Fahndung.

Kurz nach dem Überfall auf die Sparkassen-Filiale Bischofshagen sichern Polizeibeamte Spuren für die Fahndung. Foto: Rajkumar Mukherjee

Von Rajkumar Mukherjee und Florian Weyand

Löhne (WB). Die beiden Männer, die am Donnerstag, 10. August, drei Mitarbeiter der Sparkassen-Filiale am Bischofshagen mit einer Schusswaffe überfallen haben, sind weiter auf der Flucht. Unterdessen ist die Filiale wieder regulär geöffnet.

»Wenn die Flucht beider Männer andauert, wird die Fahndungslage um eine Ermittlungslage erweitert«, sagte Steven Haydon, Sprecher der Kreispolizei Herford auf Anfrage am Freitag. Zugleich würden nun die gesammelten Spuren vom Landeskriminalamt ausgewertet.

Unterdessen zeigten sich Peter Becker und Horst Prüßmeier, Mitglieder des Vorstands der Sparkasse Herford, »sichtlich betroffen von dem schrecklichen Vorfall«, teilte Marion Vaal von der Unternehmenskommunikation der Sparkasse mit. Beide seien nach Bekanntwerden des Überfalls zur Sparkassenfiliale Bischofshagen geeilt, um sich dort ein Bild zu machen. »Wir fühlen mit den betroffenen Kollegen und tun alles, was uns möglich ist, um unsere drei Mitarbeiter nach diesem schockierenden Erlebnis zu unterstützen«, versprach Peter Becker. Beispielsweise sei eine psychologische Betreuung gleich nach dem Überfall eingeleitet worden.

Zu den überfallenen Mitarbeitern der Filiale gehören zwei Frauen und ein Mann. Einer der Mitarbeiterinnen sei es gelungen, sich kurz nach dem Überfall ihrer Fesseln zu entledigen und die Polizei zur Hilfe zu rufen. Zu dem Gesundheitszustand der Mitarbeiter wollte die Sparkasse mit Hinweis auf private Schutzinteressen keine Auskunft geben.

Insgesamt seien in der Filiale Bischofshagen fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, zwei davon in Teilzeit.

Kommentare

da

Herford/Löhne nicht weit entfernt von der Autobahn sind, kann es sein, dass die Täter die A 2 in Richtung Polen genommen haben oder die A 30 in Richtung Holland. Man kann nur froh sein, dass die Mitarbeiter mit dem Leben davon gekommen sind.

1 Kommentare

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