Matthäus-Kantorei und ehemalige Gymnasiasten singen gemeinsam
Harmonische Zusammenarbeit

Löhne (WB). Aus Berlin, Frankfurt oder Marburg sind einige Mitglieder des Ehemaligenchors des Königin-Mathilde-Gymnasiums (KMG) nach Löhne gereist, um gemeinsam mit der Matthäus-Kantorei Löhne-Mahnen das Publikum in der Matthäuskirche zu begeistern. Die Zusammenarbeit der beiden Chöre harmonierte in allen Belangen.

Dienstag, 20.03.2018, 07:30 Uhr
Unter der Leitung von Erich Neitmann begeistert der Chor aus Ehemaligen des Königin-Mathilde-Gymnasiums Herford und der Matthäus-Kantorei Löhne das Publikum in der Matthäuskirche. Auch in Zukunft will man zusammenarbeiten. Foto: Lukas Brekenkamp
Unter der Leitung von Erich Neitmann begeistert der Chor aus Ehemaligen des Königin-Mathilde-Gymnasiums Herford und der Matthäus-Kantorei Löhne das Publikum in der Matthäuskirche. Auch in Zukunft will man zusammenarbeiten.

»Jauchzet dem Herrn alle Welt« – eröffnet haben die Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Erich Neitmann das Konzert mit Psalm 100 gefolgt von Psalm 43, jeweils in der Vertonung von Felix Mendelssohn Bartholdy.

CVJM-Bläser und NWD-Kammerorchester begleiten Chor

Begleitet wurden sie in dem etwa 90-minütigen Konzert von den Bläsern des CVJM Löhne-Mahnen sowie dem Kammerorchester aus Mitgliedern der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford. Jens Peitzmeier unterstützte den Chor darüber hinaus an der Orgel.

Neben beiden Psalmen hatte der Chor noch vieles mehr im Repertoire: So begeisterten die Sängerinnen und Sänger das Publikum unter anderem mit der Messe in G-Dur von Franz Schubert. »Das heutige Konzert ist auch eine Messe«, stellte Pfarrer Eckhard Teismann bereits zu Beginn des Konzerts mit Blick auf das etwa 25-minütige Stück fest.

Das Publikum besonders beeindrucken konnte Kirsten Höner zu Siederdissen mit ihrer Stimme. So sang die Sopranistin »Hör mein Bitten« von Felix Mendelssohn Bartholdy und konnte auch in den folgenden Stücken mit Soloeinheiten für besonderen Klang in der Matthäuskirche sorgen.

Stehende Ovationen für die Akteure

Die Pausen zwischen einzelnen Stücken nutzte das zahlreich erschienene Publikum jeweils für viel Beifall. Und auch am Ende gab es stehende Ovationen für die Akteure. Erich Neitmann erweiterte daraufhin das Programm kurzfristig: Traditionell stimmte der Chor den Gospel »Freedom« an, den das Publikum erneut mit einem lang anhaltenden – teils stehenden – Applaus honorierte.

Elke Tölke, die eigentlich in der Matthäus-Kantorei singt, fehlte bei dem Konzert zwar krankheitsbedingt, ließ es sich aber nicht nehmen, ihren Mitsängern in der Kirche zu lauschen. »Das Konzert war sehr imposant. Es ist nicht einfach, zwei unterschiedliche Chöre zusammenzubringen. Diese haben sehr harmonisiert«, waren sie und ihr Mann Michael sich einig.

Zufrieden mit dem Ergebnis des Konzerts zeigte sich auch Erich Neitmann. Der ehemalige Musiklehrer des KMG hatte für die Besetzung des Chores Ehemalige aus den Abiturjahrgängen 1980 bis 2017 zusammengetrommelt. Schon vor ein paar Jahren habe er bereits ehemalige KMG-Schüler und die Löhner Matthäus-Kantorei für ein Konzert zusammengebracht. »Auch in Zukunft gibt es den Wunsch für weitere Konzerte«, sagte Erich Neitmann.

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