Di., 20.08.2019

Verantwortliche sind sich nach Probefahrt auf A30-Auffahrt am Löhner Kreuz einig Tempolimit wird auf 60 gesenkt

Noch ist Tempo 100 auf der Auffahrrampe erlaubt. Nach einer Probefahrt haben die Verantwortlichen entschieden, dass das Tempolimit auf 60 reduziert werden soll.

Noch ist Tempo 100 auf der Auffahrrampe erlaubt. Nach einer Probefahrt haben die Verantwortlichen entschieden, dass das Tempolimit auf 60 reduziert werden soll. Foto: Louis Ruthe/Archiv

Löhne (WB/sg). Die neue Auffahrt auf die A30 wird durch ein neues Tempolimit entschärft.  Das ist das Ergebnis der am Freitagmorgen erfolgten Probefahrt , die Olaf Bokämper, Leiter der Straßenverkehrsbehörde der Stadt Löhne, gemeinsam mit Vertretern der Kreispolizeibehörde Herford, des Landesbetriebes Straßen NRW sowie der Bezirksregierung Detmold unternommen hatte.

Auch Tempo 80 ist noch zu hoch

Derzeit gilt auf der geschwungenen Auffahrrampe, die Autofahrer aus Bad Oeynhausen seit Freigabe des Löhner Kreuzes in Richtung Osnabrück auf die Autobahn 30 führt, noch Tempo 100. Doch bei der Probefahrt stellte sich schnell heraus: Die Geschwindigkeit ist eindeutig zu hoch.

»Wir sind die Strecke gemeinsam mit einem Auto abgefahren. Bei Tempo 80 haben wir schon gesagt, dass diese Geschwindigkeit grenzwertig ist«, sagt Olaf Bokämper. Die Beteiligten seien sich sofort einig gewesen, dass Tempo 60 sicherer ist, gerade auch bei Dunkelheit und Nässe sowie für Ortsunkundige.

Zuständigkeit muss geklärt werden

Bevor es jedoch überhaupt zu der Probefahrt kommen konnte, musste erst einmal die Zuständigkeit geklärt werden. »Entscheidend ist, wo das Schild von der Autobahn steht«, sagt Olaf Bokämper. Da das Schild für die Geschwindigkeitsbegrenzung davor steht, handelt es sich bei der Straße noch um die B61 und somit um den Zuständigkeitsbereich von Bezirksregierung und der Stadt Löhne.

Zeitnah soll nun das Tempolimitschild ausgetauscht werden. »Dafür müssen die Kollegen vom Bauhof in Löhne aber zunächst von der Straßenmeisterei des Landesbetriebes in Bielefeld beauftragt werden und das Aufstellen dann dazwischenschieben«, sagt Olaf Bokämper.

Verdrehte Schilder irritieren

Zu Irritationen hatten in der vergangenen Woche zudem zwei falsch aufgestellte Schilder am Anfang des Autobahnzubringers kurz hinter der Ampel an der Kreuzung Ringstraße/Am Kokturkanal gesorgt. Das eine wies auf eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 Kilometern pro Stunde hin, das andere auf Auffahrgefahr.

»Die Schilder waren falsch herum und mussten einfach nur gedreht werden, sie sollten in Richtung Bad Oeynhausen und Ringstraße weisen.« Da zwischen den Fahrbahnen der B61 in beide Fahrtrichtungen keine Schilder aufgestellt werden können, mussten diese auf beiden Seiten am Fahrbahnrand platziert werden, und zwar für die Autofahrer, die aus Richtung Autobahn 30 kommen. Die notwendige Drehung der Schilder konnte kurzfristig vollzogen werden.

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