Zweisprachige Erzählstunde an der Grundschule Gohfeld macht Kindern Mut und Spaß
Auf den Punkt gebracht

Löhne-Gohfeld (WB/deh). So vielfältig kann Vorlesen sein: Die Schüler der 1a der Grundschule Gohfeld haben am Montag gebannt einer ganz anderen Art des Geschichtenerzählens gelauscht. Im Wechsel wurde ihnen von Reinhard Garl und Gerhard Baurichter die Geschichte „Der Punkt” von Peter H. Reynolds auf Deutsch und Französisch vorgelesen. Zur musikalischen Unterstützung war Hans-Wilhelm Homburg dabei.

Dienstag, 10.12.2019, 14:00 Uhr
Diese Erstklässler der Grundschule Gohfeld können auch problemlos Punkte zeichnen. Klassenlehrerin Britta Kühnl (hintere Reihe, von links), Schulleiterin Christiane Röder, Hans-Wilhelm Homburg, Reinhard Garl und Gerhard Baurichter sind begeistert. Foto: Eva-Lotta Dehne
Diese Erstklässler der Grundschule Gohfeld können auch problemlos Punkte zeichnen. Klassenlehrerin Britta Kühnl (hintere Reihe, von links), Schulleiterin Christiane Röder, Hans-Wilhelm Homburg, Reinhard Garl und Gerhard Baurichter sind begeistert. Foto: Eva-Lotta Dehne

Gerhard Baurichter hatte die Geschichte im Rahmen des interkulturellen Lesefests vom Kreis Herford im November in Bünde vorgetragen Als Lesepate der Grundschule wollte er die Geschichte nun auch nach Gohfeld bringen.

In der Geschichte geht es um die Schülerin Ina, die behauptet, nicht malen zu können. Am Ende einer Kunststunde hat sie nur einen Punkt auf einem Blatt Papier zustande gebracht. Ihre Lehrerin betrachtet das Bild jedoch wie ein Kunstwerk. Ina beschließt noch buntere und bessere Punkte zu malen und darf sie schließlich in einer Ausstellung präsentieren.

Auch Schulleiterin Christiane Röder ist von der Geschichte und dem ganzen Projekt überzeugt. „Es ist wichtig, Kinder für Literatur zu begeistern und sie an Bücher heranzuführen”, erklärte sie. Das Vorlesen und Lesen käme bei den Kindern zu Hause oft zu kurz, ergänzte sie. Das Ziel der abwechselnden Sprachen sei es, den Kindern das Bewusstsein und den Klang einer Fremdsprache zu vermitteln. Die Methode zeigte Erfolg. Einige Kinder wiederholten bereits in der Stunde einzelne Wörter auf Französisch, und das „Au revoir” zum Abschied klappte auch schon ganz gut.

„Die Geschichte zeigt einfach, dass man sich auch mal was trauen soll, auch wenn man es sich nicht zumutet”, erklärte Hans-Wilhelm Homburg. Baurichters Wunsch: “Vielleicht nehmen die Kinder hier nach ja selbst ein Buch in die Hand.”

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