Sa., 15.02.2020

Stadt verschenkt im März 200 Tüten mit Samenmischungen Löhne sagt’s durch die Blume und blüht wieder auf

Frühblüherrabatt? Nein, noch viel besser: Die Tüten mit den Samenmischungen gibt es von der Stadt geschenkt.

Frühblüherrabatt? Nein, noch viel besser: Die Tüten mit den Samenmischungen gibt es von der Stadt geschenkt. Foto: dpa

Von Dominik Rose

Löhne (WB). Löhne blüht wieder auf: Zum zweiten Mal nach 2017 soll in diesem Jahr das Projekt „Blumenwiesen für Löhner Gärten“ realisiert werden. Gartenbesitzer aus dem Stadtgebiet können sich im Rathaus melden und erhalten dort kostenlos Blumenwiesensamen für die Einsaat einer 20 Quadratmeter großen Fläche.

In einer Mitteilung an die Mitglieder des Planungs- und Umweltausschusses, die sich am Donnerstag, 20. Februar, um 18.30 Uhr zur nächsten Sitzung im Rathaus treffen, zeigt die Verwaltung die bisherige Erfolgsgeschichte der Aktion auf: Demnach seien die 200 Samentüten, die im Rathaus zur Verfügung standen, vor drei Jahren binnen kurzer Zeit vergeben gewesen.

Lebensraum für zahlreiche Tiere

Die Aktion soll vor allem dazu beitragen, dass in Löhnes Gärten mehrjährige Blühflächen sowie dauerhafte Blumenwiesen entstehen. Die seien nicht nur schön fürs Auge, sondern dienten Wildbienen, Hummeln, Schmetterlingen und auch Vögeln und Kleintieren wie dem Igel als wichtiger Lebensraum und Nahrungsquelle.

Die Blühfläche brauche zudem nur wenig Pflege, benötige keinen Dünger und müsse nur ein bis zweimal im Jahr gemäht werden. „Dann bietet sie einen lang anhaltenden Blüherfolg“, heißt es in der Mitteilung.

Im März 2017 gab es die erste Auflage der „Blumenwiesen für Löhner Gärten“. Nachdem 200 Gartenbesitzer die Aussaat vorgenommen hatten und erste Blumen blühten, wurden viele Fotos von den bunten Flächen beim städtischen Amt für Stadtentwicklung, Umwelt und Klimaschutz eingereicht und eine Auswahl davon beim Oktoberfest 2018 präsentiert.

Lang anhaltender Blüheffekt

Da es 2017 mehr Anfragen als Samentüten gegeben habe und immer wieder Anfragen gekommen seien, soll die Aktion in diesem März wiederholt werden. Details werden Ende Februar bekannt gegeben.

Die in Frage kommende Saatgutmischung besteht laut Verwaltung aus Samen von heimischen mehrjährigen Wildkräutern ohne Gräseranteil. Es gebe einen lang andauernden Blüheffekt von Frühjahr bis Herbst.

Da die meisten heimischen Wiesenkräuter jedoch zweijährig sind, also erst im zweiten Jahr zur Blüte kommen, würden auch einjährige Wildblumensamen wie Mohn, Kornblume und Kornrade beigemischt. „Damit stellt sich auch im ersten Jahr ein Blüheffekt ein“, teilt die Verwaltung abschließend mit.

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