Di., 17.03.2020

Rolf Schewe wird 85 – Mehr als 40 Jahre im Vorstand von TTSG und BSG Ein Leben für den Sport

Rolf Schewe hat bis vor wenigen Jahren noch Tischtennis gespielt. Jetzt lässt die Gesundheit das nicht mehr zu.

Rolf Schewe hat bis vor wenigen Jahren noch Tischtennis gespielt. Jetzt lässt die Gesundheit das nicht mehr zu.

Löhne-Ort (WB/ber). Für „seine BSG“ war Rolf Schewe fast 25 Jahre als Vorsitzender im Einsatz: Viele Löhner kennen den ehemaligen kaufmännischen Angestellten durch sein Engagement für den Sport – sowohl für die Behinderten-Sportgemeinschaft (BSG) als auch für die Tischtennis-Sportgemeinschaft Löhne (TTSG). Auch wenn die Gesundheit es nicht mehr zulässt, dass er selbst an der Tischtennisplatte steht, erinnert sich der Löhne-Orter gern an die alten Zeiten: An diesem Dienstag, 17. März, feiert er im Familienkreis seinen 85. Geburtstag.

Los ging es mit dem Sport, als Rolf Schewe etwa zehn Jahre alt war. „Ich habe auch Handball gespielt, draußen auf dem großen Feld. Aber ich war vergleichsweise klein, und so kam ich zum Tischtennis“, erinnert sich der gebürtige Eilshausener, der seit 1960 in Löhne-Ort wohnt.

Freizeit gehörte dem Sport

Zu dieser Zeit legte der gelernte Maler und Lackierer auch die Meisterprüfung ab, 1963 machte er sich selbstständig. Doch nach zehn Jahren machten ihm Kniebeschwerden zu schaffen, Operationen wurden erforderlich. Außerdem fehlte ihm die Aussicht auf einen Nachfolger, seine drei Töchter orientierten sich beruflich anders. So wechselte Rolf Schewe den Beruf und war lange Jahre kaufmännisch tätig – bei einem großen Unternehmen in Espelkamp.

Seine Freizeit gehörte aber dem Sport: Nach dem Krieg hat er in Löhne die TTSG mit ins Leben gerufen und war etwa 16 Jahre lang Vorsitzender des Vereins. Aus gesundheitlichen Gründen kam er dann zum so genannten Versehrtensport, aus dem sich in den 1960er Jahren die Behinderten-Sportgemeinschaft Löhne entwickelte.

Bald auch Diamantene Hochzeit

Ob Sitzball, Fußballtennis, Tischtennis, Kegeln, Boßeln oder Boccia – das Angebot war immer umfangreich, und der Verein hatte zu Rolf Schewes Zeiten teilweise mehr als 500 Mitglieder. Auch Wandern war immer sehr beliebt, erinnert sich das Geburtstagskind, mittlerweile Ehrenvorsitzender der BSG: Auf dem Wiehengebirgsweg sei man in Etappen bis nach Osnabrück unterwegs gewesen.

Rolf Schewe konnte so viel Freizeit in seine Tätigkeiten als Vorsitzender stecken, weil ihn seine Frau Ilse immer unterstützt hat. Mit ihr zusammen will er im Juli ein weiteres wichtiges Fest feiern: Die Diamantene Hochzeit steht an, und darüber freuen sich auch die erwachsenen Kinder und die vier Enkelsöhne des Paares.

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