Nison-Gruppe jetzt alleiniger Eigentümer – Ulrich Siekmann wird Berater
Siematic ganz in chinesischer Hand

Löhne (WB). Siematic, Hersteller von Premiumküchen, geht ganz in chinesischen Besitz über. Die Nilson-Gruppe, die bereits seit 2017 die Mehrheit an dem vor 90 Jahren in Löhne gegründeten Unternehmen besitzt, übernimmt auch die restlichen Anteile der bisherigen Familiengesellschafter Ulrich W. Siekmann und Kathrin André.

Mittwoch, 18.03.2020, 13:19 Uhr aktualisiert: 18.03.2020, 13:26 Uhr
Siematic-Werk in Löhne Foto: Louis Ruthe
Siematic-Werk in Löhne Foto: Louis Ruthe

Siekmann wird mit Ablauf seines Vertrages Ende Juli als Vorsitzender der Geschäftsführung ausscheiden. Er werde aber weiter in beratender Funktion für Siematic tätig sein, heißt es. Nachfolger Siekmanns wird Hanjo Runde, der seit dem vierten Quartal 2019 als Geschäftsführer Marketing, Vertrieb und Supply Chain Management bei Siematic tätig ist. Runde arbeitete zuvor bei der Hilti-Gruppe in leitender Funktion und davor bei Airbus.

Die Nison-Gruppe ist mit mehr als 10.000 Mitarbeiter Chinas führender Anbieter von Hausgeräten. Damit und mit Immobiliengeschäften erwirtschaftete sie zuletzt einen Umsatz von umgerechnet 900 Millionen US-Dollar. Mit Siematic erweiterte das 1994 in Su­zhou gegründete Familienunternehmen ihr Portfolio.

Siematic beschäftigt etwa 400 Mitarbeiter und gab seinen Umsatz traditionell mit etwa 100 Millionen Euro an. Davon entfielen 70 bis 75 Prozent auf den Export. In China spielt ebenso wie in Großbritannien und USA die Komplettausstattung großer Wohnprojekte mit Küchen eine wichtige Rolle.

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