Sowohl in Löhne als auch in Vlotho muss am Ostersonntag die Feuerwehr ausrücken
Feuer auf zwei Friedhöfen

Löhne/Vlotho (WB). Am Ostersonntag hat es sowohl in Löhne als auch in Vlotho auf Friedhöfen gebrannt. Bei den Löhner Fällen geht die Polizei von Brandstiftung aus. Auch in Vlotho gilt es als unwahrscheinlich, dass das Feuer von selbst entstanden ist.

Dienstag, 14.04.2020, 12:52 Uhr aktualisiert: 14.04.2020, 12:56 Uhr
Die Löschgruppe Uffeln kümmert sich um den Heckenbrand auf dem Friedhof an der Buhnstraße in Vlotho-Uffeln. Foto:
Die Löschgruppe Uffeln kümmert sich um den Heckenbrand auf dem Friedhof an der Buhnstraße in Vlotho-Uffeln.

Die Freiwillige Feuerwehr Vlotho musste am Ostersonntag auf den Friedhof Uffeln ausrücken: Ein Friedhofsbesucher hatte gegen 13 Uhr bemerkt, dass eine Hecke hinter zwei Grabstellen brannte. Er alarmierte die Feuerwehr.

Die Löschgruppe Uffeln rückte mit zwölf Feuerwehrleuten aus und fuhr mit einem Feuerwehrfahrzeug hinter die Kapelle. Mit Hilfe eines C-Rohrs wurde der Brand gelöscht. „Es gab eine starke Rauchentwicklung, die schon von der Weserbrücke aus zu sehen war“, so Wehrleiter Torsten Sievering. Aus welchen Gründen die Hecke in Flammen aufging, ist bislang noch unklar.

Auch Bäume standen in Flammen

Drei kleinere Brände wurden in Löhne am Ostersonntag gegen 18.20 Uhr bemerkt. Es brannte auf dem Friedhofsgelände in Gohfeld „Zur Friedhofskapelle“. Die Feuerwehr Löhne musste eine größere Brandstelle im Bereich eines Grabes löschen. Dabei standen auch mehrere Bäume in Flammen. Einige Meter entfernt geriet ein Busch ebenfalls in Brand.

Zum dritten Feuer kam es schließlich in Bereich eines Gullis auf dem Vorplatz der Friedhofskapelle. Ein Übergreifen auf andere Bereich verhinderte die Feuerwehr. Wegen der weit auseinanderliegenden Brandorte besteht laut Polizei der Verdacht einer vorsätzlichen Brandstiftung. Sie schätzt die Höhe des in Löhne entstandenen Sachschadens auf etwa 4000 Euro. Ob es einen Zusammenhang zum Feuer in Vlotho gibt, ist derzeit unbekannt.

Die Direktion Kriminalität übernimmt die weiteren Ermittlungen und bittet Zeugen, sich zu melden: 05221/8880.

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