Henke Gruppe spendet 120 Gesichtsschirme für Lkw-Fahrer des Speditionsunternehmens Kemena
Henke spendet 120 Gesichtsschirme für Lkw-Fahrer

Löhne (WB). In Zeiten des Coronavirus wird die Forderung immer größer, Berufstätige mit viel Menschenkontakt besser zu schützen. Aus diesem Grund stellt die Henke Gruppe Gesichtsschirme her . Nun hat das Unternehmen 120 Gesichtsschirme an die Spedition Kemena in Gohfeld gespendet.

Dienstag, 28.04.2020, 19:07 Uhr aktualisiert: 28.04.2020, 19:10 Uhr
Thomas Neubert (links) und Gerd Sander (rechts, Kraftfahrer) sind dankbar für die Gesichtsschirme, die ihnen von Uwe Brandt (Zweiter von rechts, Versandleiter der Henke Gruppe) und Roger Henke zur Verfügung gestellt wurde. Foto: Kristin Wennemacher
Thomas Neubert (links) und Gerd Sander (rechts, Kraftfahrer) sind dankbar für die Gesichtsschirme, die ihnen von Uwe Brandt (Zweiter von rechts, Versandleiter der Henke Gruppe) und Roger Henke zur Verfügung gestellt wurde. Foto: Kristin Wennemacher

„Es ist wichtig, dass wir alle in der Krise zusammenhalten“, betont Andreas Stolle, Vertriebsleiter der Henke Gruppe, die für die Herstellung von Möbelbeschlägen bekannt ist. Dass sie nun Produkte für Endverbraucher produzierten, sei Neuland. Derzeit werde überall über Hygienemaßnahmen nachgedacht, berichtet Roger Henke, Geschäftsführer der Henke Gruppe.

Aus dem Grund wolle das Unternehmen ein Zeichen setzen: „Deutschland kann selbst die Schutzvorrichtungen produzieren und muss nicht auf andere Länder angewiesen sein.“ Die Gesichtsschirme sollen zunächst zwei Monate lang hergestellt werden. Dabei werden Kopfring und Stirnhalter selbst produziert. Die Folie wird zugeliefert und an den Stirnhalter angebracht.

Der Preis für einen Gesichtsschirm beträgt 15 Euro. Dieser Schutz eignet sich zum mehrmaligen Tragen und kann durch einfaches Desinfizieren gereinigt werden. Nach häufigerem Gebrauch können Nutzungsspuren auf der Folie sichtbar werden. Diese lässt sich einzeln nachbestellen.

Gemeinsam in der Krise stark sein

Zugute kommen 120 Gesichtsschirme nun dem Logistikunternehmen Kemena, zu dem die Henke Gruppe eine „gute Beziehung“ führt. Alle Kraftfahrer sollen mit dem Gesichtsschutz ausgestattet werden. Die Pandemie habe große Veränderungen in den Arbeitsalltag der Kraftfahrer gebracht. So seien die Zugangsberechtigungen eingeschränkt gewesen und es haben ein Kontaktverbot bei der Ablieferung gegolten, erklärt Thomas Neubert, Leiter der Spedition Kemena.

Außerdem sollen die Gesichtsschirme anderen Möbelherstellern und Möbelhäusern zur Verfügung gestellt werden. Ob in der Produktion, im Verkauf oder in der Verwaltung: Sie sollen das Personal vor dem Virus schützen. Erst am 20. April hat die Henke Gruppe mit der Produktion begonnen – bisher sind aber schon mehr als 10.000 Gesichtsschirme hergestellt worden.

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